Monthly Archives: Juni 2012

Kopfreise…

„Die Frage, meine Liebe, lautet nicht, wo wir uns befinden, sondern wann wir uns befinden!“ („Die letzte Fahrt der Enora Time“, S.173) Zum Inhalt: „Ex Libris: Achtzehntausend Gigabyte“…Menschen – oder deren Nachfahren – leben in einer Welt, in der nicht mehr 90% des Gehirns ungenutzt brachliegen. Nein, in dieser neuen, „besseren“ Welt wird diese Ressource genutzt, Informationen werden… Read More »

Outlaws – in Sturm und Drang…

Zum Inhalt: Die zwei Extreme zwischen denen sich eine tragische Geschichte – derjenigen zwischen Kain und Abel nicht unähnlich – aufbaut sind die beiden adeligen Söhne Franz und Karl Moor. Karl, der Erstgeborene, als Student in Leipzig entwickelt eine hochstilisierte Moralvorstellung an der die reale Welt scheitern muss. Als Reaktion bekämpft er das bestehende Establishment zuerst mit Worten… Read More »

Ökumene in der Literatur

„Wieviel andächtig schwärmen leichter als gut handeln ist? wie gern der schlaffste Mensch andächtig schwärmt, um nur – ist er zuzeiten sich schon der Absicht deutlich nicht bewußt – um nur gut handeln zu dürfen.“ (S.22) Zum Inhalt: Jerusalem zur Zeit des Waffenstillstandes während des 3. Kreuzzuges – dies ist der geschichtliche Rahmen der Handlung. Ein christlicher Ordensritter rettet… Read More »

Grauenhaft gut…

Zum Inhalt: Charles Dexter Ward, seines Zeichens ein Liebhaber der Genealogie und Geschichte im allgemeinen stößt über diese seine Liebhaberei auf ein dunkles Kapitel der eigenen Familienhistorie: Robert Curven. Dieser war sein Urgroßvater und von sehr zweifelhaftem Ruf. Seine Zeitgenossen wußten zu berichten, dass er zu Lebzeiten mit allerlei dunklen Mächten in Verbindung stand und als Sonderling obskure… Read More »

Sozialentropie

„Van Steen: Eine Welt von Genies wäre zum Untergang verurteilt. Genius verträgt ein Gemeinwesen nur in äußerst verdünnter Dosis. “ (S.123) Zum Inhalt: Der perfekte, durchorganisierte Staat als ein sich verselbständigendes Konstrukt, dem der Einzelne auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist; oder sich um der Bequemlichkeit ausgeliefert hat. Dies ist nicht gerade neu als Idee, zugegeben. Aber… was… Read More »

Die menschliche Seite der Robotik…

„Die hatten ein ideales Vakuum im Kopf, daß ihr Denken schwarz war wie die sternenlose Nacht.“ (S.26) Zum Inhalt: Stanislaw Lem schuf nicht nur mit „Solaris“ ein Schwergewicht der SF, er ist auch ein Meister der „leichten Feder“. Zumindest erscheint dies so, wenn man von Märchen reden möchte. Zwischen den witzigen, teils verwinkelten und doppelbödigen Zeilen hört man… Read More »

Die Geister…. die ich nicht rief…

„Die Erlebnisse fremder Menschen sind kein vollwertiger Ersatz für die eigene Erfahrung. Solange ein Mann nicht aus freien Stücken kehrt gemacht hat, um sich dem zu stellen, was da durch Jahre und Jahre hinter ihm her ist, kann er nicht wissen, welcher Art, die Mächte sind, die ihn hetzen, und schon gar nicht, was sie bewirken können. Phantasievolle… Read More »

Ausflug in alte Sprache

„..doch ist die Wahrscheinlichkeit, wie die Erfahrung lehrt, nicht immer auf der Seite der Wahrheit.“ (S.278) Zum Inhalt: Ein Meister der langen Sätze, so könnte man Kleist auch nennen. Bei vielen Schülern, die mit seinen Texten oft zwangsbeglückt wurden und werden bleibt aus diesem Grund oft nur der schale Nachgeschmack einer schwer zu verdauenden Lektüre ohne sonderlichen Reiz.… Read More »

Familienprobleme – mit galaktischen Folgen…

Zum Inhalt: Die bekannten großen politischen Reiche der Galaxis das Solare Imperium und Arkon sehen sich einer Bedrohung gegenüber, die auch durch die stärkste Raumflotte nicht direkt bekämpft werden kann: Liquitiv. Diese heimtückische Droge scheint von den Antis, einer subversiven Gruppe von fanatischen, religiösen Aktivisten, organisiert im Baalolkult, in Umlauf gebracht worden zu sein. Ihr Ziel ist kein… Read More »