Monthly Archives: Oktober 2013

Rauhnächte, Zeitreisen und Kobolde…

„Von unserer modernen Wissensgesellschaft wird keine Abweichung vom allgemein erwarteten Verhalten toleriert.“ (S.319) Zum Inhalt: Neun Texte sind es, in denen Rudolf Bulant einer seiner Lieblingsideen nachgeht: „Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können.“ (Klappentext). Der Leser wird zumeist in einer realen Situation abgeholt, dann jedoch in einer – so könnte man… Read More »

Parallelentwicklungen…

„Woraus wieder einmal zu folgern wäre, daß nur Anstand, ethische Reife, Toleranz und Intelligenz bewertet werden sollten. Die äußere Erscheinungsform eines Lebewesens ist demgegenüber absolut unbedeutend.“ (S.340) Zum Inhalt: Die großen Schwierigkeiten welchen sich die Terraner der CREST IV in M-87 gegenüber sehen haben ihren Ursprung nicht zuletzt in der bedingungslosen Loyalität zu den beiden Halutern Icho Tolot… Read More »

Naturbilder in zeitloser Lyrik

„Die goldne Schrift glänzt auf, – ich kann sie lesen! Luft, Feuer, Wasser, Stein, mein eignes Wesen…“ (S.15) Zum Inhalt: Hans Carossa war Arzt mit einer profunden naturwissenschaftlichen, seiner Zeit entsprechenden Ausbildung, was sich in den poetischen Bildern in seiner Lyrik widerspiegelt. Ein immer wiederkehrendes Motiv in den 42 Texten ist das Eingebundensein des Menschen in einen größeren… Read More »

Erster Teil eines Mysterienspiels…

„…und euch sagen was noch Not. Eins ist das Leben, das andere der Tod. Zu welchem wollt ihr geführt sein von beidem? Welches aufsuchen und welches meiden?“ (S.58) Zum Inhalt: Zwei Wanderer suchen auf einem abgelegenen Bauernhof hoch auf dem Berg Unterkunft für die Nacht. Der Bauernhof wird von Magdalena, einem fast 15-jährigen naiv-frommen Mädchen und dessen Großvater… Read More »

Lyrik für die Stereobrille

„Von den Titeln zu den Gedichten ist der Weg, den zu gehen wir die Leser dieses Buches einladen“ (S.220) Zum Inhalt: Nach der Lektüre der ersten Gedichte in diesem Band war ich zugegeben etwas enttäuscht und dachte mir, dass ein reines Herunterbrechen von prosa-ähnlichen Sätzen in die Form eines Gedichtes noch lange keine Lyrik entstehen lässt; bis mir… Read More »

Spielarten der Zeit

„Wieviel Schönheit ist auf Erden unscheinbar verstreut;“ (S.32) Zum Inhalt: Der kleine Lyrikband aus dem Inselverlag enthält Gedichte Morgensterns, von denen ein Teil der Sammlung „Melancholie“, ein anderer dem Kinderliederbuch „Klein Irmchen“ entnommen wurde. Die ansonsten noch eingeflochtenen Texte stammen aus dem Nachlass des 1914 in Meran verstorbenen Poeten. Morgenstern, der zumeist mit humoristischen Lyrikversatzstücken in Zusammenhang gebracht… Read More »

Wissen als erster Schritt zur Verständigung und Akzeptanz

„Das Wort »Islam« bedeutet Hingabe (an Gott), die sich Hingebenden heißen Muslime.“ (S.24) Zum Inhalt: Obwohl der Leser bei der Überschrift des ersten Kapitels evtl. stutzen könnte, wird er spätestens nach den einleitenden Seiten davon überzeugt sein, kein polarisierendes Buch, sondern einen um Sachlichkeit bemühten Text vor sich zu haben. Ein nicht geringer Teil desselben beschäftigt sich ausführlichst… Read More »

Weit weg von zu Hause…

„Bei Nacht, dachte Tschai Kulu, sehen alle Planeten gleich aus. Es war etwas Tröstliches, zu wissen, daß Dunkelheit, Schönheit und Schrecken gleichermaßen verbarg, daß sie ihren Mantel bereitwillig über allem ausbreitete, ob es nun gut oder schlecht war.“ (S.121) Zum Inhalt: Die Crew der CREST IV, sowie die beiden Haluter Tolot und Fancan Teik wurden durch einen Unfall… Read More »

Inkscape – Learn by doing

Zum Inhalt: Inkscape stellt in puncto Vectorgrafikprogramme im Open Source Umfeld eine Liga für sich dar. Es braucht sich keinesfalls hinter Programmen wie Adobe Illustrator oder Macromedia Freehand zu verstecken. Eben diese Vielfältigkeit des Programmes ist es auch, die den Einsteiger des öfteren abschreckt. Dem Umgang mit Inkscape diesen Schrecken zu nehmen oder vielmehr ihn erst gar nicht… Read More »