Monthly Archives: April 2014

Was Du nicht willst, dass man Dir tut…

„Wir können unsere Zeit nicht vervielfältigen – wir können sie nur tief und präsent nutzen“ (S.4 / PDF-Ausgabe) Zum Inhalt: Die Autorin bricht mit diesem Text, der von der Idee her sicherlich nicht neu scheint, eine Lanze für ein bewußteres Leben im Hier und Jetzt. Ohnehin ist es im Alltag sehr oft der Fall, dass wir viele Aufgaben… Read More »

Von heidnischen und kirchlichen ProphetInnen

„Der Sibylle Stimme, das Sprachrohr der Gottheit, durchdrang unzweifelhaft die Jahrtausende“ (S.29) Zum Inhalt: Die Sixtinische Kapelle ist untrennbar mit dem Namen des Künstler Michelangelo Buonarotti (03.1475 – 02.1564) verbunden. Prägend für die italienische Hochrenaissance schuf er im Auftrag Papst Julius II. 12 Fresken welche in ihrer Thematik auf den ersten Blick keine offensichtliche Gemeinsamkeit ergeben: auf der… Read More »

Kein literarisches Versuchsgelände…

„Es waren keine Menschen, es waren keine Götter, sie waren mehr als das. Sie waren neugierig… auf uns“ (Pos. 306) Zum Inhalt: SF oder Fantastik muss nicht zwingend in der fernen Zukunft spielen. Dies stellt Sven Svenson in dieser Kurzgeschichtensammlung u.a. unter Beweis. So findet sich Marcus Aemilius, seines Zeichens Soldat im römischen Heer, mit seinen Mannen unversehens… Read More »

Gute Nacht….

„Nicht immer ist ein Gang zum Experten oder ins Schlaflabor zwingend von Nöten. Oftmals muss man sich auch langsam herantasten und mögliche Ursachen für eine Schlafstörung nach dem Ausschlussprinzip erforschen.“  (Kap 4. »Schlusswort – das Märchen vom Vollmond«) Zum Inhalt: Nicht jeder Leser kann oder will die Zeit finden, sich profundere Kenntnisse über derart essentielle Probleme wie die… Read More »

Die Drachenambulanz…

„…Hört auf, ihr dummen Tröpfe! Zu lang schon gibt es auf der Welt zu viel verbeulte Köpfe…“ (S.26) Zum Inhalt: Zogg ist ein Drachenkind – und ein begeisterter Schüler. Stets bemüht den Lerninhalten von Fr. Drache, seiner Lehrerin, zu folgen, passiert ihm beim Üben das ein oder andere Mißgeschick. Ein Glück, dass er eine Freundin in der Prinzessin… Read More »

Zwiegespalten…

„Mir dämmert gerade, dass mein Hund nie wissen wird, wie ich heiße.“ (S.4) Zum Inhalt: Auf den Hund gekommen ist Oatmeal alias Matthew Inman ja schon des öfteren 🙂 , und dies nicht im übertragenen Sinne. Es war / ist sein Hund Rambo, der ihn zu dieser Anekdotensammlung animierte. Was lag da für den Grafiker und Texter näher,… Read More »

Märchen und Drama in einem Band, zwei zeitlose Meisterwerke Zuckmayers

„Wichtig is gar nichts, dazu is de Welt zu groß. Aber richtig, richtig soll’s zugehn.“ (S.90) Zum Inhalt: „Der Hauptmann von Köpenick“ trägt den Untertitel „Ein deutsches Märchen in drei Akten“, und auf den ersten Blick mag es märchenhaft wirken, doch erkennt des Leser / der Theatergast nicht allzu selten Parallelen zu einer Welt, die immer wieder die… Read More »

Wasserträger, Schätze und Untote…

„Ein feiner Blick für die gesellschaftlichen Eigentümlichkeiten der Nationen zeichnet ihn [den Autor] aus, und zu dieser Beobachtungsgabe gesellt sich ein graziöser Humor, der die grellen Tinten vermittelt und lebensvolle Farben über seine Darstellung ausstreut.“ (S.62 – Nachwort) Zum Inhalt: Drei Sagen fast die Ausgabe aus der Condor-Bibliothek zusammen. Der nordamerikanische Autor Washington Irving (3. April 1783 in… Read More »

Hätte ich doch nie…

„Überlege, daß das, was Du gewinnen kannst, klein, und was Du verlieren könntest, so groß ist, daß ich es nicht zu schildern unternehme, weil mir dazu Worte und ausdrücke mangeln.“ (S.19f) Zum Inhalt: In Florenz lebten zwei reiche, vornehme Ritter, Anselmo und Lotario, deren Freundschaft über alle Zweifel erhaben und weit im Lande bekannt war. Dies ging so… Read More »