Monthly Archives: September 2015

Götter, Grenzen und Geschichte(n)

„Er wollte es glauben, er wollte ihr glauben. Aber er konnte es nicht.“ (S.50) Zum Inhalt: Die Zusammenstellung wirkt auf Kenner der Geschichten von Sven Svenson vertraut, um nicht zu sagen fast heimelig. So sind auch die Texte bereits in anderen Bänden erschienen wie z.B. „Zeit der Zeitlosen“ oder „Wandelstern“; jedoch nicht in dieser Konstellation. Ob es nun… Read More »

Von der Ästhetik der Bäume

„Der Wald ist ein Volk, und die Bäume sind seine grünen Leute“ (S.38) Zum Inhalt: Der Untertitel – „Die deutschen Waldbäume“ – weist bereits auf den botanischen Fokus des kleinen Führers durch den heimischen Wald hin. Aufbauend auf der bekannten Einteilung in Laub- und Nadelbäume, werden diese zunächst anhand der von Grafiker und Illustrator Willi Harwerth beigesteuerten Bildtafeln… Read More »

Scheinherrschaft…

„…; es gab viele Idioten, die auf einem einzelnen Gebiet Genies waren.“ (S.282) Zum Inhalt: Die Terraner entscheiden sich nach den bisherigen Beobachtungen zu einem forscheren Handeln, um mehr über den Schwarm herauszufinden. Als ein erster Schritt wird mit Hilfe Ribald Corellos die GEVARI, an deren Bord sich die Fünfte Kolonne befindet, unter Einsatz von Sextagonium-Sprengsätzen durch den… Read More »

Ein Rettungsanker in der Luft…

„Die Welt ist voller Zeichen und Wunder, die kommen und gehen. Wenn wir Glück haben, sind wir vielleicht genau dann am Leben und sehen sie“ (S.382) Zum Inhalt: Vordergründig liest sich der einfühlsame Text wie die Geschichte einer Reise. Einer Reise welche Helen Macdonald als Falknerin mit ihrem Habicht Mable antritt, nicht ahnend, auf was sie sich dabei… Read More »

Lebensentwürfe

»Dem Tod biete ich die Stirn, aber es geht um den Weg.« (Pos. 1069)1) Zum Inhalt: Sarah ist 75… und sich dessen auch gewahr. Dies veranlasst sie auch, auf eine Annonce in der Zeitung zu antworten, in der eine Wohngemeinschaft aus älteren Menschen eine neue Mitbewohnerin  sucht. Sarah stellt ihre Vorbehalte mutig hintan und wagt den Versuch eine… Read More »

Rilke, Ella Fitzgerald, das Meer… und der Weg zu seinem Selbst

„Ich glaube alles, was wirklich schön ist, ist immer auch ein bisschen traurig“, philosophierte Paula. (S.99) Zum Inhalt: Zwei in die Welt geworfene Wesen, denn mehr sind sie zu Anfang nicht, finden sich bar jeder Erinnerung an ihr Selbst am jeweils anderen Ende eines lichten Waldstückes wieder. Eine Welt, die sich als geografisch und gesellschaftlich äußerst begrenzt präsentiert.… Read More »