Monthly Archives: Januar 2017

Völkerwanderung – Rezension zu „Die Hyperseuche“ Bd. 69 der Silberedition Perry Rhodan

„Mißverständnis war der Vater aller Kriege, aber der Krieg war nicht Vater aller Dinge.“ (S.36) Zum Inhalt: Mit der Rückkehr Rhodans und seiner Crew aus dem Paralleluniversum gelangt auch ein „blinder Passagier“ mit in die heimatliche Galaxis. Ein Virus, der zu seiner Ausbreitung Geräte benutzt, die auf fünfdimensionaler Basis arbeiten – und so gut wie jedes Gerät in… Read More »

Schräge Träume -Rezension zu „Die träumenden Knaben“ von Oskar Kokoschka

„… und wieder fiel ich hin und träumte“ (S.33) Zum Inhalt: Im Band 1170 der Insel-Bücherei findet der Leser Oskar Kokoschkas Erstlingsdichtung „Die träumenden Knaben“, entstanden 1907/08 mit einer Widmung an Gustav Klimt. Der anschließende, ebenfalls in diesem Buch enthaltene Text „Der weiße Tiertöter“ , entstand 1908 und wurde erstmals 1918 in der Zeitschrift »Das Kunstblatt« publiziert. Der… Read More »

Lyrik einer Suchenden – Rezension zu „Gedichte“ von Gertrud von le Fort

„Wie traumhaft wird der Tag – wie taghaft sind die Träume!“ (S.10) Zum Inhalt: Auf den Seiten des 580. Bandes der Insel-Bibliothek kommt eine Lyrikerin zu Wort deren glaubensinhaltliche Sinnsuche sich in ihrem gesamten schriftstellerischen Schaffen kennzeichnend niederschlägt. So auch in dem vorliegenden Gedichtband, welcher in 7 lose textuelle Bündel über 40 Gedichte vereint. Intensivstes Streben nach christlich… Read More »

Ferne Nähe – Buchbesprechung für „Der Mann vom Anti“ – Hrsg. Ekkehard Redlin

„»Die Phantasie ist das dritte Auge des Menschen, es reicht bis in fernste Fernen. Wer weiß das schon? Die meisten sind blind auf diesem Auge. Völlig blind!«“ (S.135) Zum Inhalt: Die Kurzgeschichte ist schon per definitionem ein Genre welches erzählerische Dichte und Konzentration fordert. „Jeder Satz ein Gedanke, kein Wort darf entbehrlich sein.“ (Ekkehard Redlin, S.309) Auf ihre… Read More »

Geradlinige Wendung – Buchbesprechung zu „Wendekreis des Krebses“ von Henry Miller

„…denn die Tragödie unserer Welt besteht gerade darin, daß nichts mehr imstande ist, sie aus ihrer Lethargie aufzuscheuchen.“ (S.8) Zum Inhalt: Zusammen mit „Wendekreis des Steinbocks“ – erschienen 1939 – stellt der Roman „Wendekreis des Krebses“ ein autobiografisches Versatzstück im Schaffen Henry Millers dar. Der Text beschreibt die Suche Millers nach seinem ganz persönlichen künstlerischen Ich in einem… Read More »