Monthly Archives: Februar 2017

Von Lebensmöglichkeiten – Rezension zu „Der Tor und der Tod“ von Hugo von Hofmannsthal

„Da tot mein Leben war, ist nun mein Leben, Tod!“ (S.30) Zum Inhalt: Claudio hat in seinem Leben viel erreicht, zumindest im materiellen Sinne. Er ist an einem Punkt angelangt, an dem er mit einem ernüchternden Kassensturz seines Daseins feststellt: „Es scheint mein ganzes, mein versäumtes Leben verlorne Lust und nie geweinte Tränen“ (S.8) In diese Szenerie hinein… Read More »

Vielgestaltig – Rezension zu „Liebesgedichte“ von Bertold Brecht

„… und ich verbeuge mich in den Wind“ (S.49) Zum Inhalt: Brecht „hinterließ mit über 2000 Gedichten und drei großen Lyriksammlungen eines der umfangreichsten und gewichtigsten lyrischen  Werke der deutschsprachigen Literatur des 20. Jh.s.“1), so kommentiert Kindlers Neues Literaturlexikon das Lyrische Werk Brechts. In dem vorliegenden Band werden thematisch zusammengestellt einige der Liebesgedichte Brechts vor den Vorhang dieser… Read More »

Wissenstransfer – Rezension zu „Gehirn in Fesseln“ Bd. 70 der Silberedition Perry Rhodan

„Im Nichts gab es weder groß noch klein, weder oben noch unten. Hier zählte nur das Bewußtsein.“ (S.148) Zum Inhalt: Markhor de Lapal zeichnet im Auftrag von Anti-Es dafür verantwortlich, dass ein perfider Plan in die Tat umgesetzt wird: Rhodans Bewußtsein, ja sein gesamtes physisches Gehirn wird gegen ein Android-Organ ausgetauscht, dessen Loyalität Anti-Es gehört. Rhodans Gehirn wird… Read More »

Vereinnahmend – Rezension zu „Das Rad der Zeit“ Bd. 1 „Die Suche nach dem Auge der Welt“ von Robert Jordan

»Alles was ich habe, ist ein Schwert und ein Krieg, den ich nicht gewinnen kann, aber ich kann doch nicht aufhören zu kämpfen«. (S.818) Zum Inhalt: Viele tausend Jahre sind bereits vergangen. „Das Rad der Zeit dreht sich, Zeitalter kommen und gehen und hinterlassen Erinnerungen, die zu Legenden werden.“ (S.42). Rand al’Thor lebt mit seinem Vater als Schafzüchter… Read More »