Als Denkanstoß lesenswert…

By | 8. Februar 2012

"Minimum" - Frank SchirrmacherZum Inhalt:
Eine Lanze für die Familie bricht Schirrmacher in seinem Buch „Minimum“. Aber nicht in einer plumpen Art und Weise nach dem Motto Frauen zurück an den Herd und ins Heim. Davon ist er weit weg. Nichts desto Trotz wirkt die Lektüre oft unausgegoren, etwas polemisch und in den Folgerungen überzogen. Betrachtet man das Buch aber als das, was es (meiner Meinung nach) sein soll, nämlich ein Fingerzeig auf eine bedenkliche demografische und auch gesellschaftspsychologische Entwicklung, so liefert es einiges an Denkanstößen, deren Tragweite nicht zu leugnen sind. Begriffe wie Altruismus, Kind, Gewinnmaximierung, emotionale Kompetenz, biologischer Determinismus und Alterspyramide sind Begriffe, die man/frau nach der Lektüre dieses Buches zweifelsohne anders definiert.

„Eine Welt in der wir 70 Jahre Kinder sind und in der gleichzeitig die Ressource Kind schwindet, ist so ungewöhnlich, dass uns dafür im Augenblick noch die Begrifflichkeiten fehlen.“ (S. 36)

Zum Buch: Ein solide gebundener Buchblock mit ansprechend gestaltetem und robust verarbeitetem Umschlag. Die Papierqualität ist sehr gut.

Fazit: Interessanter kurzweiliger Lesestoff, der zum (Nach)Denken anregt.

Buchdaten:

  • Titel: „Minimum“
  • Autor: Frank Schirrmacher
  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896672916
  • ISBN-13: 978-3896672919
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,2 cm

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