Alte Bekannte und neue Freunde …

By | 30. Januar 2013

"Kontrollstation Modul" - Perry Rhodan Silberband 26„Doch das gleißende Sternenrad gab keine Antwort. Es würde bleiben, auch wenn alle längst vergangen waren. Gute wie Schlechte. Dieser Gedanke tröstete Sven Henderson und flößte ihm wieder Zuversicht ein. Was bedeutete schon die Herrschaft der brutalen Unterdrücker, die sich „Meister“ einer ganzen Sterneninsel nannten, gegenüber dem ewigen Lauf des Universums! Sie würden daran nicht einen Deut ändern können. Es gab eine Schranke an der die Macht intelligenter Geschöpfe endete, vor der sie nichts anderes war als toter Sternenstaub im All.“ (S.363)

Zum Inhalt: Die Terraner in Andro-Beta müssen feststellen, dass sie einem folgenschweren Irrtum unterlagen, als sie annahmen, die Mobys, jene riesigen anorganischen Lebewesen von der Dimension eines Planeten, wären tot. Durch Hyperfunksignale der Meister der Insel werden sie reaktiviert, mit dem einzigen Ziel in einer ungeahnten Strafaktion gegen alles Leben in Andro-Beta.
Um zum einen nicht entdeckt zu werden, zum anderen aber das Geschehen in der Zwerggalaxie weiterhin beobachten zu können, zieht sich Perry Rhodan mit seinen Leuten in den Leerraum nahe des Randes von Andro-Beta zurück. Die Frage nach dem Ursprung der Signale zur Reaktivierung der Mobys versucht man mit dem Start einer groß angelegten Suchaktion mehrerer Teams im Aktionsgebiet der Mobys zu beantworten.
Eines der Teams, jenes unter Don Redhorse, wird bei der Suche fündig, aber gleichzeitig dazu gezwungen auf dem Planeten Gleam auf technischen Gründen notzulanden. Die Crew des havarierten Raumers begegnet den Gleamors, einem humanoiden Volk auf dem Sumpfplaneten Gleam und gerät in dessen Gefangenschaft. Nachdem Redhorse und seine Begleiter Brazos Surfat, Chard Bradon, Olivier Doutreval ebenso wie Whip Gilliam von Gleam fliehen können, bringen sie wertvolle Informationen über den Trabanten Gleams, den Mond Siren, mit. Dieser wird als Ursprung der Hyperfunksignale bestätigt.
Mittels einer von den Mutanten Gucky und Ras Tschubai auf Siren deponierten Arkonbombe kann der Sender unschädlich gemacht werden, so dass die Mobys keine Gefahr mehr darstellen. Weniger gut kommen dabei die Gleamors weg, da ihr Volk von Androiden, welche von Siren stammen vernichtet wird. Es ist dem Eingreifen eines alten Freundes der Menschen, dem zeitlosen Wesen Harno, welchen Gucky auf telepatischem Wege findet, zu verdanken, dass die Crew um Rhodan nicht dasselbe Schicksal ereilt.
Wer glaubte, damit seien die Möglichkeiten der Meister der Insel erschöpft, sieht sich einer perfid zerstörerischen Macht gegenüber, deren Ursprung der Dunkelplanet Modul ist. Hier werden Androidwesen gezüchtet, deren einziger Sinn darin besteht, Energiekugeln so zu steuern, dass sie mit Planeten des Andro-Beta-Systems kollidieren und diese vernichten. Der einzige humanoide, mehr oder weniger selbständig denkende Bewohner dieser Dunkelwelt ist der Modul Baar Lun, welcher von den Meistern der Insel unter der Vortäuschung falscher Tatsachen über sein Volk gefangengehalten wird, um die Produktion der Androiden und Energiesphären zu steuern.
Die Kontaktaufnahme mit dem irre geleiteten Baar Lun gestaltet sich ausgesprochen schwierig. Ein Team um den Haudegen Henderson kommt bei dem Versuch der Erkundung des Planeten beinahe ums Leben. Erst Gucky vermag es mit Baar Lun zu sprechen und ihn davon zu überzeugen, dass er ein Sklave der Meister der Insel ist, sich dem aber zu widersetzen vermag.

Fazit: Es gelingt den Autoren auch im vorliegenden Band, welcher der 6. im Zyklus der „Meister der Insel“ ist, eine in sich stimmige, spannende und mit Humor gespickte Geschichte abzuliefern. Wie schon im ein oder anderen Vorgängerband wird auch hier immer wieder auf frühere Geschehnisse Bezug genommen und der ein oder andere offene Erzählstrang zu einem vorläufigen Abschluss gebracht (Stichwort: Posbi / Plasma). Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 26 .

Zum Buch: 

Buchdaten :

  • Titel: „Kontrollstation – Modul“
  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820400
  • ISBN-13: 978-3811820401
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13,4 x 4,5 cm

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