Alte Schulden, ein neuer König, große Bündnisse…

By | 30. Juli 2013

“Der Herr der Ringe – Fünftes Buch – Der Ringkrieg” – J.R.R. Tolkien„Doch es ist nicht unsere Aufgabe, alle Zeiträume der Welt zu lenken, sondern das zu tun, wozu wir fähig sind, um in den Jahren Hilfe zu leisten, in die wir hineingeboren sind, das Übel in den Feldern auszumerzen, die wir kennen, damit jene, die später leben, einen sauberen Boden zu bestellen haben. Auf das Wetter, das sie haben werden, können wir keinen Einfluß ausüben.“ (S.166)

Zum Inhalt: Rohan hat eben erst unter zahlreichen Verlusten und unsäglichem Leid einen Sieg bei Helms Klamm errungen, als der Hilferuf aus Gondor die Rohirim erreicht. In unmittelbarer Nähe zu Mordor gelegen wird Minas Tirith von den Heerscharen des dunklen Herrschers bedrängt. Dabei bietet Sauron ein Heer aus Bergtrollen, Orks, Wargen und allem anderen dunklen Volk auf, um einen harten und endgültigen Schlag gegen die Menschen und ihre Verbündeten zu führen. Dies nicht zuletzt, da er das Erscheinen des rechtmäßigen Königs mehr fürchtet als alles andere. Eben dieses Erscheinen ist es auch das seine Aufmerksamkeit an Gondor bindet. Diese Ablenkung vom Ringträger ist es, die den kleinen Hoffnungsfunken noch am Leben hält der in den Freunden Frodos wider alle Zeichen der Geschehnisse glimmt. Trotz der zerrütteten Führung Gondors unter dem Truchsess Denethor gelingt es Gandalf den Widerstand in und um die Stadt zu organisieren. Aragorn fordert als rechtmäßiger König uralte Dienste beim Heer der Toten ein und eine Schildmaid Rohans ist es, die das Schicksal des Herrn der Ringgeister gemäß der Weissagungen besiegelt.
Der Sieg an den Toren Minas Tiriths gibt dem Volk neue Zuversicht. Der Aufbruch mit einem lächerlich kleinen Heer zum Schwarzen Tor Mordors jedoch erscheint angesichts der Scharen an Kriegern Saurons eine schiere Wahnsinnstat der Verzweiflung zu sein…

Fazit: Bisher waren die Geschichten in den Bänden “Der Hobbit” , “Der Herr der Ringe – Erstes Buch – Der Ring wandert” , “Der Herr der Ringe – Zweites Buch – Der Ring geht nach Süden”, “Der Herr der Ringe – Drittes Buch – Isengarts Verrat” und „Der Herr der Ringe – Viertes Buch – Der Ring geht nach Osten“ durchzogen von dem drohenden Schatten Mordors, der seine Schachfiguren in dem Spiel um die Macht in Mittelerde in Position brachte. Nunmehr nähert sich das Schicksal aller Völker Mittelerdes ihrer Bestimmung. Spannend, detailreich und fesselnd geschrieben ist auch dieser Band jede Leseminute wert.

Zum Buch: Der vorliegende Band ist Bestandteil einer siebenbändigen Schmuckausgabe des Klett-Kotta-Verlages. Sowohl der Schuber als auch die einzelnen Bände sind sehr aufwändig, durchgängig stimmig und optisch sehr sauber gestaltet. Die grafisch ansprechende Gestaltung setzt sich an den Deckelinnenseiten fort, auf denen verschiedene Karten aus der Erzählung aufgezeichnet sind – durchaus hilfreich, um sich bei den Reisen der Gemeinschaft rund um Frodo nicht zu verlieren ;-) . Die Bindung des Buchblockes ist ausgezeichnet, das Schriftbild ist zwar sehr eng – kleine Dickte –  gehalten jedoch gut lesbar. Das Papier ist angenehm dick, eher etwas grob und robust gehalten.

Buchdaten:

  • Titel: “Der Herr der Ringe – Viertes Buch – Der Ring geht nach Osten”
  • Autor: J.R.R. Tolkien
  • Gebundene Ausgabe: 183 Seiten
  • Verlag: Klett Cotta
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-608-93320-4
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13 x 2 cm

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