Category Archives: Romane

Genre des Romans und Kurzgeschichten

Nur ein Spiel? – Rezension zu „Schach der Finsternis“ – Perry-Rhodan-Silberband 73

„Eine von der völligen Vernichtung bedrohte Art ergab sich entweder in ihr Schicksal oder entwickelte einen so starken Haß, daß dadurch der Selbsterhaltungstrieb des Individuums ausgeschaltet und somit die grausamsten Verluste in Kauf genommen werden, um die Bedrohung zu beseitigen und die Art zu erhalten.“ (S.306) Zum Inhalt: Mit „Schach der Finsternis“, dem Perry-Rhodan-Band 73 aus der Silberbandserie,… Read More »

Identitätsfindung – Rezension zu „Mimikry“ – Alexander Kröger

„Man kann wohl nicht Jahrzehnte eines Lebens einfach löschen, ein anderes, beinahe fremdes hernehmen, in es hineinschlüpfen und meinen, es von einem bestimmten Level aus, so mir nichts, dir nichts, einfach fortsetzen zu können.“ (S.123) Zum Inhalt: Ursula Brest ist Geningeneurin. Und eine gute obendrein, hat sie doch bei den Besten in Asien gelernt. Ein tragischer Unfall, der… Read More »

Vielgestaltig – Vielfarbig – Rezension zu „Schwarz und Weiß“ von Sigrid Kleinsorge

„Wie schwer es ist, sich der Realität zu stellen, dem nicht für Möglich gehaltenen, dem so ganz anders Gedachten und Gewünschten, das war ihre Arbeit in den folgenden Wochen.“ Zum Inhalt: Henriette und Konrad Vögeles fünzigster Hochzeitstag steht ins Haus. Ein Fokus- und Reflexionspunkt, sich anbietend die Lebensbänder von Söhnen, Schwiegertöchtern, Großeltern, Enkeln und nicht minder jene von… Read More »

Für ein höheres Ziel – Rezension von Wolfgang Kucher zu „Keimzeit“ von Sven Svenson

„Da entstand gerade etwas Großes. Doch er war nicht nur dabei, er war der Mittelpunkt.“ (Pos. 735) Zum Inhalt: Beim Einstieg in den Teil 2 seiner Geschichte fackelt Sven Svenson nicht lange. Es geht gleich in medias res und als erster begegenet uns Vincent wieder. Nicht gerade ein Sympathieträger gelingt es ihm doch ein Opfer auszumachen und seinen… Read More »

Darf’s etwas mehr sein? – Rezension zu „ScienceFiction Stories“ Band 1 – Galax Acheronian

„Nicht das Verstecken und Abwarten verdrängt die Mauern in den Köpfen der anderen, sondern Präsenz!“ („Der Fremde in dir“, S.268) Zum Inhalt: Mit der Neuauflage seiner Texte ist Galax Acheronian im Band 1 eine kleine, feine Sammlung an solider SciFi gelungen, die ein weites Spektrum der klassischen Inhalte dieses Genres abdeckt. Ob es nun Weltraum-Gefechte, Aliens, Zeitreisen, visionäre… Read More »

Todesengel – Rezension zu „Die Engel in den grünen Kugeln“ – Alexander Kröger

„Ihr tötet Rinder, wir töten euch. Es besteht darin kein Unterschied. Beides dient dem gleichen Zweck, dem Überleben.“ (S.173) Zum Inhalt: Sie hätten sich den Kontakt mit einer nicht-irdischen Zivilisation wohl anders vorgestellt, die Menschen. Vor allem friedlicher. Nun muss man sich damit abfinden, dass eben jene Außerirdischen so dermaßen fremd in vielem sind, dass nicht einmal an… Read More »

Welchen Wolf du nährst – Rezension zu „Mondenwende“– Oliver Jungwirth

„Es gibt das Gefühl, das sich hin und wieder in einem breit macht, ohne dass man genau sagen kann, wo es herkommt. Das Gefühl, dass gerade etwas passiert, was nicht passieren sollte. Ein Stein ins Rollen gebracht wird, was letztlich nur in einer Lawine enden kann.“ (S.25) Zum Inhalt: Die Dämonen haben René nicht verlassen. Um nicht zum… Read More »

Endliche Unendlichkeit – Rezension zu „Hundert kalte Winter“– Kristina Moninger

„Weißt du, ich glaube, eigentlich geht es in dem Buch darum, dass sich manchmal Menschen treffen, die sich eigentlich gar nicht treffen sollten. Weil sich das Leben dazu was anderes überlegt hat….“ (S.331)1) Zum Inhalt: Jonah kam bei einem Autounfall um’s Leben… vielmehr kurz danach… durch ihre Schuld. So empfindet Sandra, die Mutter Jonahs. Ein Schuldempfinden, das so… Read More »

Wen die Welt zerbricht – Rezension zu „In einem andern Land“ – Ernest Hemingway

„Wenn Menschen so viel Mut auf die Welt mitbringen, muß die Welt sie töten, um sie zu brechen, und darum tötet sie sie natürlich.“ (S.194) Zum Inhalt: Als Freiwilliger dient der junge amerikanische Leutnant Frederic Henry während des 1. Weltkrieges im italienischen Sanitätskorps. Er wird bei einem Fronteinsatz am Bein verletzt, kann sich jedoch im Lazarett erholen und… Read More »

Strandgut – Rezension zu „Wenn das Meer leuchtet“ – Jessica Koch

„Taten verletzen, Ignoranz zerstört.“ (Pos.36)1) Zum Inhalt: Marie ist nicht gerade das, was sie selbst als schön bezeichnen würde. Hinzu kommt, dass ihr ein sprachliches Handicap, welches sie für gewöhlich gut im Griff hat, die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen nicht wirklich erleichtert. Mit diesem Rucksack an Startschwierigkeiten und einer langjährigen Erfahrung an Ausgrenzung in unterschiedlichsten Schulklassen, versucht sie… Read More »