Category Archives: Romane

Genre des Romans und Kurzgeschichten

Space-Robinsoniade – Rezension zu „Robina Crux“ von Alexander Kröger

„So muss ein Raumfahrer sein! Der Tod ist Kalkül seines Verhaltens, er beendet einen biologischen Prozess, zerstört ein kleines Teilsystem, das in diesem Falle Mensch heißt. Alles zu seiner Zeit, auch die Emotionen – vor allem diese!“ (S.58f) Zum Inhalt: Buch 1: Die Kristallwelt der Robina Crux Nach der Havarie ihres Raumers, der REAKTOM, findet sich die Feldingenieurin… Read More »

Ringnetz – Rezension zu „Die schwarze Harfe“ – Gravity Assist

„Gewissheit über die äußere Welt kommt aus der inneren Welt, und diese liegt immer in der Dunkelheit für all jene, die nicht die schwarze Harfe spielen.“ (S.116) Zum Inhalt: Er ist beinahe in seiner gesamten Ausdehnung besiedelt – der Ring. Oder wie ihn die Senjasantii nennen, die Elawaia. Zu Beginn der Expansionswellen waren es maximal ein paar Visionäre, die… Read More »

Vom Niedergang einer Zivilisation – Rezension von Wolfgang Kucher zu „Die Telesalt-Mission“ von Alexander Kröger

„Im Grunde zwingt die Menschen niemand so zu sein wie sie sind.“ (S.160) Zum Inhalt: Sam Martin ist einer der Raumfahrer, die vor kurzem von einer Expedition zur Erde zurückkamen. Von einer Mission, die alle Teilnehmer mehr als nur physisch mitgenommen hat. Als er vom Universum-Verlag gebeten wird seine Erlebnisse zusammen mit seinen Kollegen in einer Publikation der… Read More »

Erzählfacetten – Rezension zu „Die Mücke Julia“ von Alexander Kröger

„Man sollte an Stellen, wo wichtige Entscheidungen für die Menschheit oder auch nur für ein Volk getroffen werden, auf jeden Fall ebenso viele – wenn nicht gar mehr – couragierte Frauen haben wie Männer.“ (S.20f) Zum Inhalt: Im Umschlagtext liest man, dass der Storyband 1996 erstmals erschien und von Alexander Kröger überarbeitet 2011 mit neuen Storys aufgelegt wurde.… Read More »

Lindwurmweihnacht – Rezension zu „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ von Walter Moers und Lydia Rode

„Man kann sterben – wie blöd ist das denn? Wenn man sich nicht mal auf sich selber verlassen kann, auf wen dann?“ (S.29) Zum Inhalt: Begegnet man in den weiten Zamoniens – was eher selten ist – oder gar auf der Lindwurmfeste einem aus dem Geschlecht der Lindwürmer, so würde man kaum vermuten, dass diese imposante der Dichtkunst… Read More »

Nur ein Spiel? – Rezension zu „Schach der Finsternis“ – Perry-Rhodan-Silberband 73

„Eine von der völligen Vernichtung bedrohte Art ergab sich entweder in ihr Schicksal oder entwickelte einen so starken Haß, daß dadurch der Selbsterhaltungstrieb des Individuums ausgeschaltet und somit die grausamsten Verluste in Kauf genommen werden, um die Bedrohung zu beseitigen und die Art zu erhalten.“ (S.306) Zum Inhalt: Mit „Schach der Finsternis“, dem Perry-Rhodan-Band 73 aus der Silberbandserie,… Read More »

Identitätsfindung – Rezension zu „Mimikry“ – Alexander Kröger

„Man kann wohl nicht Jahrzehnte eines Lebens einfach löschen, ein anderes, beinahe fremdes hernehmen, in es hineinschlüpfen und meinen, es von einem bestimmten Level aus, so mir nichts, dir nichts, einfach fortsetzen zu können.“ (S.123) Zum Inhalt: Ursula Brest ist Geningeneurin. Und eine gute obendrein, hat sie doch bei den Besten in Asien gelernt. Ein tragischer Unfall, der… Read More »

Vielgestaltig – Vielfarbig – Rezension zu „Schwarz und Weiß“ von Sigrid Kleinsorge

„Wie schwer es ist, sich der Realität zu stellen, dem nicht für Möglich gehaltenen, dem so ganz anders Gedachten und Gewünschten, das war ihre Arbeit in den folgenden Wochen.“ Zum Inhalt: Henriette und Konrad Vögeles fünzigster Hochzeitstag steht ins Haus. Ein Fokus- und Reflexionspunkt, sich anbietend die Lebensbänder von Söhnen, Schwiegertöchtern, Großeltern, Enkeln und nicht minder jene von… Read More »

Für ein höheres Ziel – Rezension von Wolfgang Kucher zu „Keimzeit“ von Sven Svenson

„Da entstand gerade etwas Großes. Doch er war nicht nur dabei, er war der Mittelpunkt.“ (Pos. 735) Zum Inhalt: Beim Einstieg in den Teil 2 seiner Geschichte fackelt Sven Svenson nicht lange. Es geht gleich in medias res und als erster begegenet uns Vincent wieder. Nicht gerade ein Sympathieträger gelingt es ihm doch ein Opfer auszumachen und seinen… Read More »

Darf’s etwas mehr sein? – Rezension zu „ScienceFiction Stories“ Band 1 – Galax Acheronian

„Nicht das Verstecken und Abwarten verdrängt die Mauern in den Köpfen der anderen, sondern Präsenz!“ („Der Fremde in dir“, S.268) Zum Inhalt: Mit der Neuauflage seiner Texte ist Galax Acheronian im Band 1 eine kleine, feine Sammlung an solider SciFi gelungen, die ein weites Spektrum der klassischen Inhalte dieses Genres abdeckt. Ob es nun Weltraum-Gefechte, Aliens, Zeitreisen, visionäre… Read More »