Category Archives: Fantasy

Subgenre Fantasy

Zamonische Cerebrologie – Rezension zu „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ – Walter Moers

„Aber so ähnlich stelle ich mir den Schlaf vor: eine vorübergehende Erholung vom Sein.“ (S.250) Zum Inhalt: Dylia, von Geburt und Beruf Prinzessin, leidet an einer Krankheit: sie vermag so gut wie gar nicht zu Schlafen. Schlafen in der Selbstverständlichkeit, die jedem „normalen“ Wesen regelmäßig die Lider schwer werden lässt und es in das Land der Träume entführt.… Read More »

Die Welt dahinter – Rezension zu „Im Bann der Kreisgräben“ – Rudolf Bulant

„So denkt ihr Menschen immer, wenn etwas schiefläuft. Dass die Fehler bei euch selbst liegen könnten oder ganz andere Ursachen haben, auf diese Idee kommt ihr meist gar nicht“ (S.143) Zum Inhalt: Fritz Obersteiner, seines Zeichens Sprengmeister, hat in seiner langjährigen Karriere schon so manche knifflige Sprengung mit Bravour gemeistert. Eine ganz besondere Stelle im Steinbruch seines derzeitigen… Read More »

Traumrealitäten – Rezension zu „Das Rad der Zeit“ Bd. 3 „Die Rückkehr des Drachen“ von Robert Jordan

„Wir sind alle verwundbar im Schlaf, und der Schatten ist in der Nacht besonders stark.“ (S.99) Zum Inhalt: Die Fäden welche das Rad zum Gewebe der Zeit verspinnt, jenem, welches man Geschichte nennt, scheinen lockerer zu sein. Doch nur von außen betrachtet, reisen doch die ehemals aufs Engste zusammengeschweißten Gefährten oft allein. Allen voran Rand al´Thor, um seine… Read More »

Das Grab ist keine Grenze – Rezension zu „Das Rad der Zeit“ Bd. 2 „Die Jagd beginnt“ von Robert Jordan

„Der Tod ist leichter als eine Feder, aber die Pflicht ist schwerer als ein Berg.“ (S.734) Zum Inhalt: Egwene sieht den lang gehegten Wunsch einer Ausbildung zur Aes Sedai in der Burg in greifbarer Nähe und lernt dabei neue Freunde kennen. Von Rand getrennt, versucht sie so viele Informationen über seinen Verbleib zu erlangen, wie sie kann. Unterdessen… Read More »

Nicht stimmig – Rezension zu „Green Net“ von Wilfried von Manstein

„Als Lebewesen sind wir alle gleich. Nichts ist schlecht in der Natur.“ (S.41) Zum Inhalt: Wilfried von Manstein entwirft in seinem Buch ein Szenario, in welchem Pflanzen, verbunden über ein globales Netzwerk – genannt „grünes Internet“ (S.39) – aus Wurzeln, Botenstoffen, sowie auch tierischen Helfern versuchen, das Joch der menschlichen Unterdrückung abzuschütteln. Mittels eines Apparates, genannt Zeiter, gelingt… Read More »

Vereinnahmend – Rezension zu „Das Rad der Zeit“ Bd. 1 „Die Suche nach dem Auge der Welt“ von Robert Jordan

»Alles was ich habe, ist ein Schwert und ein Krieg, den ich nicht gewinnen kann, aber ich kann doch nicht aufhören zu kämpfen«. (S.818) Zum Inhalt: Viele tausend Jahre sind bereits vergangen. „Das Rad der Zeit dreht sich, Zeitalter kommen und gehen und hinterlassen Erinnerungen, die zu Legenden werden.“ (S.42). Rand al’Thor lebt mit seinem Vater als Schafzüchter… Read More »

Zamoniens 13einhalb Wunder – Rezension zu „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers

„War A sagt, kann in Null Komma nichts auch Binominalkoeffizient sagen.“ (S.60) Zum Inhalt: Klein, sehr klein, ist der neue Bewohner Zamoniens, den sie Zwergpiraten unter ihre Fittiche oder besser gesagt auf eines ihrer nussschalengroßen Bote nehmen. Ein Blaubär, unbedarft, neugierig und lebenshungrig, mit einer kuriosen und schier unerschöpflich scheinenden Portion Glück gesegnet. Und diese hat er auch… Read More »

Ringelnatz, Cobain und der Weg zurück ins Leben – Rezension zu „Nur eine Ewigkeit mit Dir“ von Kristina Moninger

„Und Ewigkeiten werden nicht in Jahren gemessen, das ist richtig, aber Jahre können zu Ewigkeiten werden.“ (S.116) Zum Inhalt: Ein scheinbarer Quadrilog beginnt sich zu entwickeln, dessen Kristallisationspunkt Lillys Entscheidung darstellt, sich das Leben zu nehmen. Zu viel wurde ihr vom Schicksal, dem Leben oder welcher höheren Macht auch immer entrissen. Jonas ist es, der sie davon abhält… Read More »

Von Wolpertingern, sprechenden Schwertern und dem silbernen Faden

„Was immer das Licht der Fackeln aus dem Dunkeln schälte, es war ein Anblick voller Wunder.“ (S.671) Zum Inhalt: Wie beim Wolpertingernachwuchs nicht unüblich, sieht sich Rumo als Junges in der Fremde aufwachsen, weitab von seinen Artgenossen. Und um dem Ganzen noch die metaphorische Krone aufzusetzen wird er als lebender Proviant von marodierenden Zyklopen verschleppt. So eigen es… Read More »

Wurzeln schlagend

„»So wie das Licht des Morgens jeden Tag ein neues ist, kannst auch du jeden Tag ein anderer sein und die Dinge in einem neuen Licht betrachten«.“ (S.213) Zum Inhalt: Kreton Morgenwasser hat ein Ziel. Eines dem er gewillt ist alles – und jeden – unterzuordnen. Angespornt von religiösem Eifer, sowie dem Wissen, oder vielmehr der düsteren Ahnung,… Read More »