Category Archives: Sociological Science Fiction

Subgenre der Science Fiction

Totgeglaubte leben länger…

„… Zombies gingen ja immer“ (Pos. 3582) Zum Inhalt: Murray und Wichgreve, den Lesern aus dem ersten Band bereits als verschroben skurrile Weltenretter bekannt, sind tot. Aber doch nicht so ganz, was beide, nachdem sie sich im Jenseits erst einmal mehr schlecht als recht eingestorben haben, erfahren müssen. Im Diesseits zurückgelassen bleibt u.a. Séamus, Dr. Murray O´Connors Klon-Sohn, … Read More »

Wertigkeiten – Rezension zu „Der ferne Regenbogen“ von Arkadi Strugazki, Boris Strugazki

»Der ferne Regenbogen. Unvollendet«“ (S.150) Zum Inhalt: Er liegt weit ab von so ziemlich allem, der kleine Planet mit dem hübschen Namen „Regenbogen“. Zu unbedeutend für reißerische Schlagzeilen, aber von zentralem Interesse für eine elitäre Hundertschaft an Wissenschaftlern, die sich verbissen mit dem Problem der Masse-Teleportation beschäftigen. Und dies teils seit einem halben Leben. So verwundert es nicht,… Read More »

„Wirtshaus Zum Müden Gaul“ – Rezension zu „Vom Himmel hoch“ von Gerhard Branstner

„Das Selbstverständliche aber ist ohne Reiz. Deshalb sollte man nichts als selbstverständlich nehmen. Ich halte es geradezu für die oberste Regel der Lebenskunst, alles im Leben, das Große, wie das Kleine, so lange zu drehen und zu wenden, bis wir etwas ganz Unselbstverständliches aus ihm herauszuholen vermögen. Erst dann genießen wir das Leben vollständig.“ (S.79) Zum Inhalt: Sie… Read More »

Rosinen mitsamt Kuchen…

„Sie waren neugierig … auf uns.“ (S.96) Zum Inhalt: Bereits der Umschlagtext weist das 354 Seiten starken Textes als Sammlung der Kurzgeschichten aus der Feder Sven Svensons aus. Enthalten sind darin folgende Bücher Die Fremden von der Erde Der Dritte Versuch Plan B Pantheon Die einzeln besprochenen Inhalte der Kurzgeschichtenbände finden sich unter den oben angeführten Links auf… Read More »

Götter, Grenzen und Geschichte(n)

„Er wollte es glauben, er wollte ihr glauben. Aber er konnte es nicht.“ (S.50) Zum Inhalt: Die Zusammenstellung wirkt auf Kenner der Geschichten von Sven Svenson vertraut, um nicht zu sagen fast heimelig. So sind auch die Texte bereits in anderen Bänden erschienen wie z.B. „Zeit der Zeitlosen“ oder „Wandelstern“; jedoch nicht in dieser Konstellation. Ob es nun… Read More »

Rilke, Ella Fitzgerald, das Meer… und der Weg zu seinem Selbst

„Ich glaube alles, was wirklich schön ist, ist immer auch ein bisschen traurig“, philosophierte Paula. (S.99) Zum Inhalt: Zwei in die Welt geworfene Wesen, denn mehr sind sie zu Anfang nicht, finden sich bar jeder Erinnerung an ihr Selbst am jeweils anderen Ende eines lichten Waldstückes wieder. Eine Welt, die sich als geografisch und gesellschaftlich äußerst begrenzt präsentiert.… Read More »

Dodoismus…

„Wie sehr müsste man als Politiker seinen Job verinnerlicht haben, um das Problem wie gewohnt auf die nächste Generation zu schieben?“ (Pos. 3297) Zum Inhalt: Man nehme einen Gentechniker mit einem Vogel – genauer gesagt einem Dodo, welchselben dieser aus rein wissenschaftlichen Interesse zum Leben erweckte -, mit einer „prinzipiellen Ablehnung gegenüber allem, was auf zwei Beinen lief“… Read More »

Es werde… finster…

„Und dann, langsam, ganz langsam würde zuerst einer, und dann immer mehr, erkennen, dass die Zeit der Geschichten zu ende war, weil die Geschichte selbst neu gescrhieben werden musste.“ (S.69) Zum Inhalt: Jeder von uns kennt diesen Moment, wenn es finster wird. Der Lichtschalter auch nach mehrfachem Kippen die Lampe nicht wieder zum Leuchten bringt. Der Kühlschrank verstummt,… Read More »

Es ist als käme man wieder nach Hause…

„Sie haben ja überhaupt unheimlich viele eigene Worte für diese gottverlassene, verregnete Welt gefunden“ (S.109) Zum Inhalt: Schon die Gestrolche mit ihrer Fauna, ihren bewegten Schatten dem ohrenbetäubenden Lärm der Schreilen und ihrer Fähigkeit sich jeder wissenschaftlich erklärenden Endgültigkeit zu entziehen begleiten den Leser auf Schritt und tritt über den Planeten Vilm. Jener Planet der mehr aus einer… Read More »

Denkanstoß

„Ich will nicht an irgend etwas glauben, nur um weiterzuleben. Aber ich brauche etwas, woran ich glauben kann…“ (S.213) Zum Inhalt: ..Die Aufmachung des Buches – oder ist es vielleicht doch nur eine Ansammlung von Emails(?) – trägt zur „Authentizität“ der Erzählung bei. Fast komplett als Email-Listing gehalten wird eine befremdliche Geschichte erzählt, in der ein Programm, eines… Read More »