Category Archives: Sociological Science Fiction

Subgenre der Science Fiction

Es ist als käme man wieder nach Hause…

„Sie haben ja überhaupt unheimlich viele eigene Worte für diese gottverlassene, verregnete Welt gefunden“ (S.109) Zum Inhalt: Schon die Gestrolche mit ihrer Fauna, ihren bewegten Schatten dem ohrenbetäubenden Lärm der Schreilen und ihrer Fähigkeit sich jeder wissenschaftlich erklärenden Endgültigkeit zu entziehen begleiten den Leser auf Schritt und tritt über den Planeten Vilm. Jener Planet der mehr aus einer… Read More »

Denkanstoß

„Ich will nicht an irgend etwas glauben, nur um weiterzuleben. Aber ich brauche etwas, woran ich glauben kann…“ (S.213) Zum Inhalt: Die Aufmachung des Buches – oder ist es vielleicht doch nur eine Ansammlung von Emails(?) – trägt zur „Authentizität“ der Erzählung bei. Fast komplett als Email-Listing gehalten wird eine befremdliche Geschichte erzählt, in der ein Programm, eines… Read More »

Sozialentropie

„Van Steen: Eine Welt von Genies wäre zum Untergang verurteilt. Genius verträgt ein Gemeinwesen nur in äußerst verdünnter Dosis. “ (S.123) Zum Inhalt: Der perfekte, durchorganisierte Staat als ein sich verselbständigendes Konstrukt, dem der Einzelne auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist; oder sich um der Bequemlichkeit ausgeliefert hat. Dies ist nicht gerade neu als Idee, zugegeben. Aber… was… Read More »

Die Erde als galaktischer Drive-In…

Zum Inhalt: Was wäre wenn… eine der zentralen Fragen der SF, deren Antwort sich in „Picknick am Wegesrand“ von Arkadi Strugatzki, Boris Strugatzki auf gänzlich ungewöhnliche Weise genähert wird. In seiner Nabelschau, stellt sich der Mensch immer vor er wäre so wichtig, dass ihn „Außerirdische“ besuchen könnten. Was aber wenn sie ihn gar nicht wahrnähmen und ihr intergalaktisches… Read More »

… mühsame Hobbybelletristik

Zum Inhalt: … über den Inhalt hier Worte zu verlieren wäre vergebliche Mühe. Das Buch liest sich wie eine mittelmäßige Schularbeit, die eher lieblos und in ihrer Abfolge von Ereignissen eher unlogisch um eine zentrale Person kreist, die so penetrant hilflos durch das Geschehen stolpert, dass man sich gezwungen – ja fast genötigt – fühlt einzugreifen. Es mangelt… Read More »

Neues aus dem Vilm-Universum

Inhalt: Ja’ana K’jonasoidt Hakon T’Arastoydt ist Galdani… und ein Versuchskaninchen wieder willen. Nicht ohne etwas Hilfe gelingt ihr die Flucht vor ihren Peinigern, womit ihre Odyssee – an deren erhofftem Ende die Heimkehr nach Galdäa steht – erst beginnt. Verquickt mit ihrem Schicksal ist auch jenes von Markus Hataka, Musiker und Exjunkie, sowie des Studenten Michael Sanderstorm. Der… Read More »

Blumen für Algernon – Rezension zu „Flowers for Algernon“ – Daniel Keyes

… bewegendes Psychogramm. Charlie ist ein geistig unterentwickelter Erwachsener, der sein Leben als Reinigungskraft in einer Bäckerei verbringt. Sein größter Wunsch ist es intelligenter zu werden. Davon erhofft er sich mehr Integration, Anerkennung und Zuneigung in der Welt der „normalen“ Menschen. Aus diesem Grund besucht er eine Schule für geistig zurückgebliebene Erwachsene. Als er von einem Experiment erfährt,… Read More »

… und es regnet weiter

… sehr zu meiner Freude :-). Der legendäre Lotse Christoff Masuratt hat es sich in den Sinn gesetzt als die letzte Aufgabe seines Lebens die verschollene „Vilm van der Oosterbrijk“ zu finden, einen jener als unzerstörbar geltenden Weltenkreuzer des Flottenkommandos. Dank einer aufgefangenen Nachricht und seinem siebten Sinn für Navigation wird er auch fündig. Den Empfang auf Vilm… Read More »

Regen, Regen, Regen….

… so könnte man Vilm beschreiben, doch der Reiz des Planeten erschließt sich nur dem der sich ihm kompromisslos ausliefert. Das Buch hatte ich zu Weihnachten 2010 von meinem Sohn als Geschenk bekommen – wobei er mich schon vorwarnte, er wisse nicht wie es denn sei. Eine Weltraum-Robinsonade meinte er. Im wesentlichen und sehr knapp fomuliert hatte er… Read More »