Denkanstoß

By | 11. August 2012

"Hello, Alice" - Astro Teller„Ich will nicht an irgend etwas glauben, nur um weiterzuleben. Aber ich brauche etwas, woran ich glauben kann…“ (S.213)

Zum Inhalt: ..Die Aufmachung des Buches – oder ist es vielleicht doch nur eine Ansammlung von Emails(?) – trägt zur „Authentizität“ der Erzählung bei. Fast komplett als Email-Listing gehalten wird eine befremdliche Geschichte erzählt, in der ein Programm, eines dieser unzähligen binären Konstrukte, derer wir uns im Web so gerne bedienen, ein Eigenleben im wahrsten Sinne des Wortes entwickelt. Sich seiner selbst mehr und mehr bewußt werdend prallt es in Form Alice auf die reale Welt und versucht interagierend zu lernen. Dabei stößt es sehr schnell an die Grenzen menschlicher Toleranz, des Verständnisses für Neues, Ungeplantes und im Sog der Ereignisse wird Alice Opfer ihrer Vorurteile, des Karrieredrangs und des Axioms: „Das nicht sein kann was nicht sein darf!“

Fazit: Trotz der etwas ungewöhnlichen Textform und der „Schreibmaschinenschrift“ ist das Schriftbild gut lesbar. Die Geschichte ist in sich schlüssig, ohne logische Brüche und in Summe eine Leseempfehlung wert.

Zum Buch: Die starken Einzelseiten des Buchblockes sind solide verleimt, der Buchdeckel ist ansprechend gestaltet, einzig das etwas eigenwillige Format fällt etwas aus dem Rahmen.

Buchdaten :

  • Titel: „Hello, Alice“
  • Autor: Astro Teller
  • Broschiert: 237 Seiten
  • Verlag: Scherz (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 350211918X
  • ISBN-13: 978-3502119180

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