Die Judenbuche…

By | 28. Juni 2011

Anette von Droste-Hülshoff war die Autorin der Novelle „Die Judenbuche“, welche ich in den letzten Tagen auf meinem Weg zur Arbeit im Zug gelesen hatte. Das kleine Büchelein war mir von meinen Söhnen vor einiger Zeit geschenkt worden.

Die Judenbuche von Anette von Droste-HülshoffBis dato hatte ich aus dieser Reihe noch kein Buch gelesen und war somit recht neugierig, zumal es einen recht umfangreichen Anhang mit historischen Hintergründen, Interpretationen und Quellennachweis enthält.

Der Text war für mein Empfinden recht schwierig zu lesen, da teilweise die Sprache schwer inhaltlich zu verstehen ist. Die Erklärungen im Anhang waren dabei eine große Hilfe.
In Summe bin ich, obwohl ich mit dem Stil der Droste nicht so richtig „warm“ werde, froh darüber diese kurze Novelle gelesen zu haben, zumal sie mir einen tieferen Einblick in die restaurative Denkweise ermöglicht hat, denn:

„Bedeutsam wird ein literarischer Text für einen Leser ja immer dann, wenn sich in ihm Bewusstseinsstrukturen offenbaren, die zur reflektierenden und distanzierenden Selbsterkentniss Anlass geben.“ (S. 100)

Buchdaten:

  • Titel: „Die Judenbuche“
  • Autorin: Anette von Droste-Hülshoff
  • Verlag: Weltbild Verlag (2008)
  • ISBN-10: 3828989209
  • ISBN-13: 978-3828989207
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 10 x 1,4 cm

Weitere thematisch passende Einträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.