Ende nie – Rezension zu „Kontakte mit der Ewigkeit“ – Perry Rhodan Band 72

By | 17. Februar 2018

Ende nie - Rezension zu "Kontakte mit der Ewigkeit" - Perry Rhodan Band 72

„Nichts in diesem Universum war unvergänglich.“ (S.18)

Zum Inhalt:

Die Suche nach den verbliebenen Pehrtus-Gehirnen treibt Rhodan voran. Sowohl für ihn, als auch Zeno stellen sie – oder vielmehr ihr Wissen zur Astronavigation – den berühmten Strohhalm dar, den beide zu ergreifen versuchen, um jene Raumkoordinaten zu erfahren, mit deren Hilfe sie sich eine potentielle Rückkehr ihn ihre Heimatgalaxien erhoffen.

Beide sind dazu aber stets auf die Hilfe und das Wohlwollen Heltamoschs, des Nachfolgers in der Herrschaftsriege Naupaums angewiesen. Die Nachforschungen Rhodans wirbeln immer mehr und mehr historischen Staub auf, den die scheinbar abstrusesten Regeln der Napaumschen Völker zu verdecken, zu verdrängen versuchen. Nur das Warum bleibt vorerst unklar.

Erst eine Expedition in die benachbarte Galaxis Catron, eine großangelegte Charade und der Einsatz Rhodans und seiner engsten Verbündeten ermöglichen es, den Untergang Naupaums und all seiner Völker für’s Erste abzuwenden. Zusehends mehr lichtet sich der wohlgehütete Schleier einer lebensverachtenden, perfiden Strategie ganze Galaxien zu entvölkern, einer Geschichte, der die Naupaumer ins Gesicht sehen müssen, um das Ruder ihres Schicksals selbst in die Hand nehmen zu können.

Ob Rhodans List dazu der richtige Weg ist, wird sich noch herausstellen müssen, obgleich sie die Möglichkeit dazu überhaupt erst geschaffen hat…

Fazit:

Rhodans Geschick, sich auch in der entferntesten Fremde Freunde / Verbündete zu erwerben, in einer Umgebung, die ihm in jedweder Weise fremd ist, erweist sich einmal mehr als eine jener überlebenswichtigen Eigenschaften, die ihn zur Galionsfigur des Solaren Imperiums werden ließ. Diese Fremdartigkeit, welche sein Denken als Ceynach-Gehirn an den Tag legt, verblüft immer wieder auch seine engsten Alliierten.

Der in Sachen Rhodan Beschlagene wird in diesem Band immer wieder mal ein Déjà-vu erleben, spätestens wenn es um die Auseinandersetzung mit dem Robot-Gehirn geht, welches das Volk der Pehrtus zurücklies. Es mag hier durchaus manchmal beim Leser die Idee aufkommen: „Echt jetzt! Schon wieder!“ Aber unter dem berühmten Strich 🙂 findet sich auch in diesem Band eine in sich recht stimmige Handlung á la Rhodan, was die Fans freuen wird, zumal auch mit Humor nicht gespart wird. Die kurzweilige Entwicklung macht Lust auf den letzten Band aus dem 10 Zyklus „Schach der Finsternis“.

Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 72 .

Zum Buch:

In der Tradition der Silberbände gibt sich auch der 72. keine Blöße in Sachen Buchhandwerk. Der Einband folgt dem Layout der Serie und wahrt den Bezug zur Geschichte. Die Buchdeckel sind sehr stabil ausgelegt, die Verleimung der Buchblockes gut und der Bedruckstoff von angenehmer Haptik. Typografisch werden keine Experimente gemacht, was dem Lesefluss in diesem Part zugute kommt, dem tut auch der ein oder andere drucktechnische Ausrutscher (siehe hier) keinen Abbruch. In Summe ein sehr wertiges Buch in bester Silberband-Tradition.

Buchdaten:

  • Titel: „Kontakte mit der Ewigkeit“
  • Umfang: 414 Seiten
  • Verlag: VPM Verlagsunion Pabel Moewig KG
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-8118-4050-9
  • Größe: 19,4 x 13,2 x 4,3 cm

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