Familienprobleme – mit galaktischen Folgen…

By | 8. Juni 2012

"Rhodans Sohn" - Perry Rhodan Silberband 14Zum Inhalt:

Die bekannten großen politischen Reiche der Galaxis das Solare Imperium und Arkon sehen sich einer Bedrohung gegenüber, die auch durch die stärkste Raumflotte nicht direkt bekämpft werden kann: Liquitiv. Diese heimtückische Droge scheint von den Antis, einer subversiven Gruppe von fanatischen, religiösen Aktivisten, organisiert im Baalolkult, in Umlauf gebracht worden zu sein. Ihr Ziel ist kein geringeres, als die politische Lage zu destabilisieren, um anschließend die Macht im entstehenden Chaos an sich zu reißen. Ihr größter Trumpf: Thomas Cardif, der Sohn Rhodans und Thoras. Pikanterweise ist es auch Cardif der seinerzeit ohne das Wissen um die größeren Zusammenhänge maßgeblich an der Entwicklung der Droge beteilig war.

Der Hypnoblock in Cardifs Gehirn, der verhindern sollte, dass er sich jemals wieder an seine Herkunft erinnern könnte, wird von den Antis aufgehoben, um in ihm eine Marionette für ihre Pläne der Machtübernahme zu erhalten. Womit aber keiner der Baalolprister gerechnet hatte ist der unbändige Haß den Cardif nach wie vor gegenüber seinem Vater hegt. Cardif, der seinem Vater wie ein Ei dem anderen gleicht, übernimmt nach der Entführung Rhodans unerkannt dessen Position als Erster Administrator im Solaren Imperium. Zwar wundern sich auch die engsten Vertrauten Rhodans zunehmend über die politischen Alleingänge des Regenten, doch Rhodan war noch nie für seine Mitteilsamkteit bekannt, wenn es um schwierige Entscheidungen ging. Auch wird ihm der Umstand seiner Entführung oft als Entschuldigung angerechnet. Der Haß den Cardif gegenüber Rhodan und dem von ihm aufgebauten Imperium hegt, ist es letztendlich auch, der ihn mehr und mehr dazu hinreißt unüberlegte Handlungen zu setzen. Die fatalste ist jene, die  Warnungen bezüglich des für Rhodan von ES konstruierten Zellaktivator in den Wind zu schlagen…

Der Handlungsstrang rund um eine Hand voll Zellaktivatoren, jenen Geräten, die unabhängig von der Zelldusche auf dem Kunstplaneten Wanderer, nahezu ewiges Leben gewähren, setzt sich mit der Frage auseinander: was wäre wenn einer kleinen Gruppe von Wesen die Gelegenheit geboten würde ewig zu Leben? Wie würden sie diese Möglichkeit nutzen?

Fazit:  Der zweite Band aus dem Posbis-Zyklus greift einen Handlungsbogen in der Geschichte rund um Perry Rhodan auf, der erzähltechnisch mit dem Tod Cardifs seinen Abschluß findet. Ein ausgesprochen interessanter Aspekt, der des scheinbar ewigen Lebens und der Möglichkeiten, die sich daraus ergeben macht den Band auch zu einer interessanten  philosophischen Herausforderung. Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 14 .

Zum Buch: Wie von allen anderen Büchern der Silberbände gewohnt handelt es sich um ein hervorragend verarbeitetes Buch. Das etwas stärkere Papier fühlt sich gut an und hält einiges aus, neigt aber leicht zum vergilben.

Buchdaten :

  • Titel: „Rhodans Sohn“
  • Gebundene Ausgabe: 399 Seiten
  • Verlag: Edel Germany; Auflage: 2 (1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820273
  • ISBN-13: 978-3811820272
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 4,3 cm

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