Fremdartige Bekanntheit…

By | 1. Februar 2013

"Andromeda" - Perry Rhodan Silberband 27„Es gibt mehr im Universum als wir Menschen jemals ergründen können. Wir sollten etwas nicht nur darum für unmöglich halten, weil wir es nicht messen und registrieren können“. (S.131)

Zum Inhalt: Gleam ist mittlerweile ein gut ausgebauter Brückenkopf der Terraner geworden. Der logische nächste Schritt ist das Vorstoßen nach Andromeda selbst. Der ideale Zeitpunkt für die Feuertaufe des neuesten Flagschiffes des Solaren Imperiums: der CREST III. Auf dem Weg zu dem Spiralnebel in dem sich die sagenumwobenen und gefürchteten Meister der Insel aufhalten sollen entdeckt die Crew der CREST III eine scheinbar verlassene Werftplattform riesigen Ausmaßes. Bald stellt sich heraus, dass die Positronik der Plattform mehr verbirgt, als den Terranern lieb sein kann, mit deren Eintreffen der Besitzer der Werft Kalak aus einen 800 jährigen todesähnlichen Schlafzustand geweckt wird. Kalak, ein Vertreter des Volkes der Paddler, missinterpretiert die Anwesenheit der Terraner als feindlichen Akt, was der CREST III fast zum Verhängnis wird. Es gelingt jedoch Kalak davon zu überzeugen, dass seine Gegner auch die der Terraner sind, was ihn dazu veranlasst sich Rhodan anzuschließen.
Letzterer erfährt von Kalak die Geschichte der Paddler, was ihn seinerseits veranlasst in der Dunkelwolke Hades nach Überlebenden dieses Volkes zu suchen. Dabei werden die Raumfahrer von einem pflanzlichen Kollektivwesen im Smaragdsystem überlistet, gefangen genommen. Nur unter größtem Einsatz v.a. von Gucky und Baar Lun können die Verschleppten gerettet werden. Ausgehend von der Werft Kalaks, auf die die Überlebenden des Paddler-Volkes aus dem Smaragdsystem gebracht werden, startet Rhodan trotz der Bedenken vor allem von Kalak und Atlan eine Erkundungsmission in Richtung der „Verbotenen Zone“, einem Kerngebiet in Andromeda, das unter der Herrschaft der Tefroder steht. Die Tefroder, eine weiteres, technisch hochentwickeltes  Hiflsvolk der MdI, ähneln den Terranern auf so verblüffende Art und Weise, dass auch deren technische Entwicklungen fast wie Kopien der Terraner anmuten.
Mit der Landung auf Tefrod, dem Hauptplaneten der Tefroder, unter Zuhilfenahme eines gekapperten Tefroderraumers übernimmt sich Rhodan dann doch gewaltig. Nur der panischen Angst der Tefroder vor dem Haluter Icho Tolot, einem Mitglied der Crew Rhodans, und dem selbstlosen Einsatz Guckys ist es zu verdanken, dass das Außenteam mehr oder weniger heil zur CREST III zurückkehren kann.
Auf ihrer Schleichfahrt durch den Raum in Andromeda kann die Crew der CREST III noch weitere wertvolle Informationen sammeln,so unter anderem Fakten zur technischen Stärke der tefrodischen Raumer, die taktischen Gepflogenheiten, sowie das Phänomen der Situationstransmitter.
Situationstransmitter werden von den Tefrodern eingesetzt, um havarierte Raumer zu sammeln und in die Nähe von Werftplaneten zu bringen, wo sie entsprechend repariert werden sollen. Auch hier ist die Neugier der Terraner wieder größer als alle Bedenken die Atlan äußert. Prompt geraten die ASKAHA, ein erbeuteter tefrodischer Raumer und die CREST III in den Wirkkreis eines Situationstransmitters und werden zum Werftplaneten Terminal verfrachtet. Dieser bereitet den beiden Schiffen alles andere als einen angenehmen Empfang und der CREST III bleibt nichts anderes übrig als die terranische Crew der ASKAHA zu retten und schleunigst das Weite zu suchen.

Fazit: Die Handlungsführung wirkt in diesem Silberband etwas zerfahren, so als ob die Redakteure zuviel Inhalt in zu wenig Seiten gezwängt hätten. Ansonsten sind die vielfältigen Geschehnisse rund um das weitere Vordringen der Terraner und ihrer Verbündeter nach Andromeda in klassischer Perry-Rhodan-Manier erzählt: spannend, kurzweilig und farbenfroh. Ein sehr interessanter Exkurs zum Volk der Mausbiber dem Gucky angehört findet sich in Kapitel 16, in dem der Mutant von der spektakulären Geburt seines Sohnes erzählt.Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 27 .

Zum Buch: Der vorliegende Silberband überzeugt einmal mehr , wie auch seine Vorgänger, durch buchbinderisch einwandfreie Arbeit. Die Bindung ist ausgesprochen stabil, ebenso wie der Einband und das etwas dickere Papier. Schriftbild und Druck tun das ihrige dazu ein schönes Buch abzugeben.

Buchdaten :

  • Titel: „Andromeda“
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820419
  • ISBN-13: 978-3811820418
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 13,2 x 4,5 cm

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