Horror… nomen est omen…

By | 25. September 2012

"Schrecken der Hohlwelten" - Perry Rhodan Silberband 22„Der Schlimmste Apltraum kann nicht so schlimm sein, wie die Wirklichkeit auf Horror. Ich fürchte, davon werde ich noch in meiner Sterbestunde verfolgt werden.“ (S.320)

Zum Inhalt: Übermut und Selbstüberschätzung – so könnte man zwei der großen Fehler in den Entscheidungen Rhodans benennen. Kaum dass die CREST II und ihre Crew den Durchbruch durch die letzte Hürde des Hohlweltplaneten Horror geschafft haben, scheinen alle dort überstandenen Gefahren vergessen zu sein und man schmiedet Pläne das System gründlich zu untersuchen, ja man trägt sich sogar mit dem Gedanken die Transmitterstrecke mit all ihren bekannten Relaistationen unter die Kontrolle des Solaren Imperiums zu bringen. In diesem Höhenflug an Ideen, denen einzig und allein Atlan offen entgegentritt, übersieht man die Tatsache, dass Horror seinen Namen nicht zu unrecht trägt. Diese Welt hält unter anderem noch Potentialverdichter an den Polen bereit, welche die CREST II samt Crew um den Faktor 1000 schrumpfen und an die Oberfläche der Kunstwelt fesseln. Da bleibt es nur ein schwacher Trost, dass in einem Verzeweiflungsakt die Station am Nordpool noch vernichtet werden kann, ehe man sich im Mikrokosmos wiederfindet. Für die Terraner mit ihren nunmehr 2-3mm Größe ergeben sich daraus Problem ungeahnten Ausmaßes in mehrfacher Hinsicht, denn auch die ursprünglichen Bewohner von Horrors Oberfläche sind von diesem Phänomen nicht ausgeschlossen gewesen und alles andere als freundlich gesinnt.

Zu allem Überfluss muss die Besatzung der CREST II feststellen, dass über dem Planeten noch ein für ihrer Verhältnisse gigantisches, feindliches Flugobjekt die Lufthoheit für sich beansprucht. Das Hauptaugenmerk liegt nun darauf, den zweiten Potentialverdichter am Südpol Horrors zu vernichten und /oder die im Anflug befindliche ANDROTEST II zu warnen, damit nicht auch sie unvorbereitet in dessen Wirkkreis gerät. Entmutigende Aufgaben, für Wesen, die einen Sandhügel als Gebirge und ein Rinnsal als reißenden Fluss betrachten müssen.

Fazit: Ein recht flüssige Geschichte, die mit den Dimensionen vom Mikro- bis zum Markokosmos zu spielen weiß. Leider bleiben auf Kosten der verzweigten Handlungsstränge die Charakterentwicklungen etwas auf der Strecke. Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 22 .

Zum Buch: 

Buchdaten :

  • Titel: „Schrecken der Hohlwelt“
  • Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820362
  • ISBN-13: 978-3811820364
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13,4 x 4,2 cm

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