Im Zentrum angelangt…

By | 9. Dezember 2013

Die Konstrukteure des Zentrums - Perry-Rhodan-Silberband„Aber so ist das immer, man schaft sich die Problem selbst und vergißt immer wieder dabei, daß sich alle Probleme mit der Zeit von selbst lösen. Dafür gibt es dann alerdings andere.“ (S.29)

Zum Inhalt:

Weit haben es die Terraner  und ihre halutischen Freunde in M-87 wider Erwarten geschafft. Doch für jede genommene Hürde tauchen mehr neue Probleme auf. Schon zu Beginn dieses Silberbandes scheint die Lösung zumindest eines im wahrsten Sinne des Wortes zentralen Problemes in greifbare Nähe zu rücken: Die Okefenokees bestatten die in den Auseinandersetzungen mit den Bestien umgekommenen Mitglieder ihres Volkes in Särgen, die nichts anderes als Kleinstraumer darstellen, konstruiert um einem Ziel in der Mitte von M-87 entgegen zu fliegen. Atlan schickt einem Pulk solcher Raumer die KC-1 zur Aufklärung hinterher.

An Bord sind unter anderem Goratschin, Gucky, Paladin und Hole Hole, welche nicht schlecht staunen, als sich das Ziel in Form des Planeten Monol auf ihren Schirmen manifestiert. Monol ist ein enormer Kristallplanet bestehend aus einer dem Howalgonium artverwandten Substanz und somit ein fünfdimensionales Phänomen der Extraklasse. Bei näheren Erkundungen gerät Gucky durch seine Parafähigkeit in dem Einflussbereich der Maschinerien, welche im Inneren Monols ihren Dienst verrichten. Dieser Dienst besteht in der Regeneration der organischen Körper der Okefenokees, welche nach deren Tod hier einlagen. Eine ebensolche Wiedergeburt passiert Gucky, ohne dass er dies beabsichtigt hätte. Seinen Kollegen vom Außenteam ergeht es in der Zwischenzeit nicht sehr gut, da die Abwehrmechanismen Monols die Eindringlinge zu vernichten versuchen.

Während dieser Ereignisse spitzt sich die Situation auf Kliban zu, wo der geistig verwirrte Wissenschaftler Beriot ein Sargraumschiff kapert und darin Richtung Monol gesandt wird. Die Okefenokees sind ob dieser Schändung ihrer Traditionen äußerst aufgebracht. Beriot gelangt in die Maschinerie von Monol und zu spät erkennt die dortige Intelligenz, dass sie keinen Okefenokee, sondern einen Eindringling regeneriert hat. Beriot sucht sein Heil in der Flucht und gelangt buchstäblich im letzten Augenblick zusammen mit dem Außenteam der KC-1 an Bord der Korvette. Durch die gelungene Flucht, an der auch der Robot Paladin mit seiner siganesischen Besatzung federführend beteiligt ist, gelangen Atlan und Rhodan an wertvolle Informationen, die in einem verwegenen Plan gipfeln.

Bevor es jedoch dazu kommt, wird Olukh, eine von den Okefenokee gefangene Bestie befreit, um ihr durch Täuschung die Lage der Heimatwelt der Agressoren zu entlocken. Die Täuschung gelingt, wodurch die CREST IV das System in der Lethara-Wolke findet. Auf der Zentralwelt Pauper entrinnen sie nur um Haaresbreite ihrem Tod durch die Bestien und können auf ihrer Flucht zum einen den wiedergefundenen Skoarto retten, sowie den Planeten dermassen destabilisieren, dass er kurz darauf kollabiert. Vom geretteten Skoarto stammen die Informationen, die die Terraner anschließend auf den Planeten Zootkohn führen, auf dem Anlagen zur Züchtung neuer Bestien, ebenso wie zur Erzeugung von Dolans gefunden werden.

Dies alles ermöglicht durch gefangene Skoartos und hypnosuggestiv beeinflusste Okefenokees. Es wären nicht die Terraner würden sie nicht die Okefenokees retten, dabei die Produktionsstätten der Bestien zerstören und geleitet durch  Hinweise der Geretten den Planeten Ednil anfliegen. Ednil stellte einst eine Forschungsstation der Okefenokees dar, ist jedoch mittlerweile von den Bestien überrannt. Neben dieser Entdeckung können die Terraner auf ihren Erkundungsmissionen auch diverseste Unterwasserkuppeln ausmachen. Später stellt sich heraus, dass dieser Planet die Heimatwelt der den Terranern bereits bekannten Perlians ist. Diese wiederum wurden von den Bestien, welche sich selbst Pelewons nennen, unterjocht. In biologischen Experimenten wurden den Perlians die sogenannten Zeitaugen, Auswüchse einer Art Riesenqualle, die auf Ednil heimisch ist, eingepflanzt, um aus ihnen bessere Vasallen zu machen. Es gelingt mit vereinten Kräften den Aufstand der Perlians zum Erfolg zu führen, die Bestien zu besiegen und so die Heimatwelt der Wasserwesen zu befreien.

Erneut stehen die Terraner vor dem Problem weiter in das Zentrum der Galaxie vordringen zu müssen, um mit den „Konstrukteuren des Zentrums“ (KdZ) in Kontakt treten zu können. Hier kommt der oben schon erwähnte Plan Atlans zum Tragen: Die CREST IV und die Raumer der Haluter können durch den Transmitterstrahl von Monol, mit dem die regenerierten Okefenokees ihrem endgültigen Ziel entgegeneilen, in die Nähe des Zentrum von M-87 vordringen. Bei dieser Aktion wird der Posbiraumer von den Dumfries zerstört. Innerhalb der von den KdZ erschaffenen Hohlsonne im Mittelpunkt der Galaxie stossen die versprengten Terraner und Haluter auf das Wheel-System, die künstlich angelegte Heimatwelt der KdZ. Wie bereits von Rhodan geahnt stellt sich heraus, dass ebendiese KdZ ident mit den regenerierten Okenfenokees sind. Nach harten Verhandlungen und einigen diplomatischen Winkelzügen gelingt es Rhodan und Atlan die technischen Komponenten für den Heimflug nach M-0 von den KdZ zu erhalten und eine ungewisse und lange Heimreise beginnt.

Fazit:

Auf den 430 Seiten dieses Silberbandes ist eine extrem dicht gepackte Handlung zu finden die stets hart an der Grenze des „zu viel“ dahinschrammt, was u.a. den Reiz dieses Buches ausmacht. Es werde viele Geheimnisse gelüftet, lose Enden zusammengeführt und immer wieder stellt sich ein Aha-Erlebnis ein. Atmosphärisch gut gemachte Science-Fiction von der ersten bis zur letzten Seite. Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 41 .

Zum Buch:

Wie auch seine Vorgänger ist diese Buch einwandfrei verarbeitet, künstlerisch sehr schön gestaltet und ein absoluter Hingucker im Bücherregal.

Buchdaten:

  • Titel: „Die Konstrukteure des Zentrums“
  • Gebundene Ausgabe: 430 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820575
  • ISBN-13: 978-3811820579
  • Größe: 19,9 x 13,3 x 4,6 cm

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