Klärendes Ende…

By | 18. Februar 2014

"Alarm für die Galaxis" - Perry Rhodan Silberband 44„Nur wer nicht denkt begeht keine Denkfehler…“ (S.142)

Zum Inhalt: Es war die EX-3499, welche die Treffpunktkoordinaten rettete, zu denen nun die CREST V unter Perry Rhodan unterwegs ist, um sich mit dem Volk der Ansiktos zu treffen. Einem Volk in welches das Solare Imperium große Hoffnung setzt, es könne beim Widerstand gegen die erste Schwindungsmacht als Alliierter Hilfe leisten. Der Kontakt glückt und Rhodan erfährt viel über das Volk der Baramos, so nennen sie sich selbst, sowie über die Verstrickungen, welche diese Kreaturen mit den Pseudogurrads verbinden.
Es wäre nicht Rhodan, würde er nicht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen die Ausbeutung der Baramos zu beenden. Dabei stoßen die Terraner immer weiter in das Wirkungsgebiet der Ersten Schwingungsmacht vor, entdecken deren Abhängigkeit vom Neo-Bilatium – einem Inhaltstoffen der Baramos-Eier – und die wahre Identität der Unterdrücker. Mit Hilfe der Haluter, allen voran Tolot, kann einwandfrei ermittelt werden, dass die sogenannten Bestien aus M-87, die Pseudogurrads und die Erste Schwingungsmacht ein und denselben Hintergrund haben: die Uleb, wie sie sich selber nennen. Auf der Suche nach der Heimatwelt der Uleb finden die Terraner das Enemy-System, auf dem diese Wesen eine scheinbar perfekte Zuflucht gefunden haben, gelang es ihnen doch über Jahrhunderte hinweg mittels eines Zeitfeldgenerators das System aus der Jetztzeit zu entfernen. Die Zerstörung dieses Feldes zieht die Aufmerksamkeit der Okefenokees aus M-87 auf sich, die mit einer riesigen Flotte in der Heimatgalaxie der Terraner auftauchen, um ihren Erzfeinden, den Uleb, endgültig den Gar aus zu machen.
Dies alles geschieht nach einem entscheidenden Schlag der Zeitpolizisten mit ihren halborganischen Raumschiffen, den Dolans, gegen das Solsystem, denen die Solare Flotte fast nichts entgegenzusetzen hat. Nur der Einsatz der Haluter verhindert in letzte Minute eine komplette Zerstörung des Systems und damit der gesamten Menschheit.
In ihrem grenzenlosen Hass auf alles, was den Bestien auch nur ähnlich sieht, versuchen die Okefenokees mit ihrer Flotte auch die Haluter aufs Korn zu nehmen. Nur ein gewagter Bluff und geschickte Diplomatie Rhodans und Tolots schaffen es ihren Abzug nach M-87 zu erzwingen. Zurück bleibt ein Scherbenhaufen wo früher ein blühendes Solares Imperium war…

Fazit: Viele der Handlungsstränge aus dem M-87-Zyklus finden in diesem Band ihren vorläufigen Abschluss. Einiges wird schlüssig erklärt und viele lose Enden sind aufgegriffen und gekonnt in die Geschichte eingewoben. Ein in sich stimmiger Abschluss des Zyklus, der im Vorwort von Horst Hoffmann treffend und kritisch kommentiert wird: „Er [der vorliegende 44. Band] ist gleichzeitig die Spitze der Polarisierung in einem »Gute-und-Böse«-Schema, das heute sicher so nicht mehr zu verantworten wäre. Als die entsprechenden Romane verfaßt wurden, entsprach das Feindbild der »einfach nur bösen« Gegenmacht durchaus dem Zeitgeist. Wir haben das große Glück, in einer Zeit des  in dieser Hinsicht veränderten Bewußtseins zu leben.“ (S.5).
Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 44 .

Zum Buch: Wie bisher gewohnt ist auch dieser Band ausgezeichnet verarbeitet, optisch schön gestaltet und lässt in puncto Bindung, Druck und Papierqualiät nichts zu Wünschen übrig.

Buchdaten:

  • Titel: „Alarm für die Galaxis“
  • Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
  • Verlag: Verlagsunion Erich-Pabel – Arthur Moewig KG, Raststatt; 3. Aufl. 1993
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-8118-2063-X
  • Größe und/oder Gewicht: 19,7 x 13,2 x 4,5 cm

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