Kommunikationsprobleme…

By | 12. Juli 2012

"Die Posbis" - Perry Rhodan Silberband 16Zum Inhalt:

Quasi als Nebenprodukt einer infernalischen Raumschlacht, hat die Raumstation BOB-XXI ihren ersten unfreiwilligen und sehr unliebsamen Kontakt mit jenen, für das menschliche Auge,  unsichtbaren Wesen, denen später der Name Laurins gegeben wird. Die Galaxis, repräsentiert im wesentlichen durch die drei Machtblöcke Akon, Arkon und das Solare Imperium, sehen sich schon bald einem Feind gegenüber, der zum einen unverständlich fremd, zum anderen erschreckend mächtig und von einer gänzlich anderen Moral als die bisher bekannten Völker der Galaxie getrieben ist.

Die Zusammenhänge der Herkunft der Posbis, einer Symbiose zwischen organischem Plasma und Robotik, zum einen und dem Zusammenhang deren Entstehung mit den Laurins zum anderen kristallisiert sich im Laufe der Erzählung heraus. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Schwierigkeit durch, mit einer gänzlich fremden Spezies einen gemeinsamen Nenner in Sachen Verständigung zu finden. (Betrachtet man unsere Unfähigkeit Lebewesen unseres eigenen Planeten zu verstehen, so scheint dieses Thema gar nicht so abwegig). Auf der Suche nach diesem gemeinsamen Nenner, verschlägt es viele Begleiter Rhodan’s in die unterschiedlichsten Teile der Galaxie und darüber hinaus: ob dies nun im Fall Meechs der leere Raum zwischen den Galaxien ist oder für eine Expedition unter Rhodan und Atlan der Posbisplanet Everblack.

Aufgrund dieser Unfähigkeit sich verständlich zu machen und der daraus resultierenden Missverständnisse gelangt die Galaxie im Krieg gegen die Posbis an den Rand ihrer Belastbarkeit. Zwar gelingt unter dem Eindruck des gemeinsamen Feindes der Zusammenschluss der Akonen, Arkoniden und Terraner, doch was nützt ein solches Bündnis angesichts verheerender Niederlagen gegen einen übermächtigen Feind. Letztendlich scheint nur der wahnwitzige Plan die Posbisheimatwelt direkt anzugreifen zum Ziel zu führen…

Fazit: Sehr viele Hintergrundinformationen werden in diesem Buch zusammengetragen und in eine durchgängige, schlüssige Geschichte verwandelt. Sehr nett ist unter anderem das wie beiläufige Erwähnen von Gucky’s Frau, die ihrem Angetrauten in nichts nachsteht. Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 16 .

Zum Buch: Der Silberband ist, wie nicht anders zu erwarten, ausgezeichnet verarbeitet; das Papier ist angenehm dick, neigt allerdings leicht zum vergilben. Das Schriftbild ist sehr gut lesbar und die Zeichnungen an den Deckelinnenseiten tragen das Ihrige dazu bei, das Buch zu einem Leseerlebnis werden zu lassen.

Buchdaten :

  • Titel: „Die Posbis“
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 381182029X
  • ISBN-13: 978-3811820296
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,4 x 4,2 cm

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