SF-Brainstorming…

By | 21. März 2014

"Die Fremden von der Erde" - Sven Svenson„Träume waren entweder das Abbild der Vergangenheit oder der Zukunft. Sie gingen immer in Erfüllung – irgendwann“ (Pos.: 179)

Zum Inhalt: Vom Endzeitszenario – mit durchaus interessanten Schlussfolgerungen –, über die Schilderung von möglichen Erstkontakten, bis hin zur Auseinandersetzung mit den Implikationen von Zeitreisen, Sven Svenson deckt in seiner kleinen aber feinen Sammlung all diese klassischen SF-Themen ab. Besonders griffig erschienen mir dabei die Erzählungen „Mutter Erde“ und das Endzeitversatzstück „Der Bunker“. Letzteres wahrscheinlich v.a. da ich kürzlich einen ähnlich gelagerten Roman ( „Blackout“ ) gelesen hatte.

Fazit: Sven Svenson gelingt es auf 54 Seiten – umgelegt auf eine Printausgabe – sechs atmosphärisch dichte Kurzgeschichten zu präsentieren, die so oder so ähnlich einem versierten SF-Leser schon das ein oder andere Mal durch den Kopf gegangen sind. Klassische „Was-Wäre-Wenn“-Szenarien (z.B. „Der Bunker“, „Das Patent“) wechseln sich ab und / oder verschränken sich dabei mit Szenarien, die so undenkbar oder abwägig nicht scheinen… oder bei denen einen gar ein Dé­jà-vu beschleicht („Mutter Erde“). Den Reiz der Kurzgeschichtensammlung machen nicht zuletzt auch die humorvollen Texte aus („Schnick“, „Die Fremden“). Es ist der erste Text dieses Autors, den ich gelesen habe und es wird definitiv nicht der letzte sein…

Buchdaten:

  • Titel: „Die Fremden von der Erde“
  • Autor: Sven Svenson
  • Seiten der Printausgabe: 54
  • Ausgabe: Kindle-Edition
  • Verlag: Edition LASENECA (14. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00J1316TQ
  • Größe: 2234 kB

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