Tag Archives: Botanik

Nicht stimmig – Rezension zu „Green Net“ von Wilfried von Manstein

„Als Lebewesen sind wir alle gleich. Nichts ist schlecht in der Natur.“ (S.41) Zum Inhalt: Wilfried von Manstein entwirft in seinem Buch ein Szenario, in welchem Pflanzen, verbunden über ein globales Netzwerk – genannt „grünes Internet“ (S.39) – aus Wurzeln, Botenstoffen, sowie auch tierischen Helfern versuchen, das Joch der menschlichen Unterdrückung abzuschütteln. Mittels eines Apparates, genannt Zeiter, gelingt… Read More »

Ein handbreit Flecken Boden vor meinen Augen – Rezension zu „Das Wiesenbuch“ von Karl Heinrich Waggerl

„Ich betrachte genau diesen handbreit Flecken Boden vor meinen Augen und zuletzt ist auch er eine große Welt, weitläufig und mühselig und schwer zu begreifen.“ (S.66) Zum Inhalt: Beinahe einen ganzen Jahreskreis begleitet der Autor seine Wiese, wie er sie bezeichnet, immer wieder eintauchend in die Fülle der Eindrücke, die ihm der „handbreit Flecken Boden vor seinen Augen“… Read More »

Schattendasein – Rezension zu „Farne, Moose, Flechten“ von Hans Martin Jahns

„Da nickten, spottend mein, die schwanken Tannen, Auch höhnend sah das niedre Moos empor Mit seinen Würmern, die geschäftig spannen, Und lachend brach das Firmament hervor.“  (Gottfried Keller, Ein Tagewerk, Gedichte) Zum Inhalt: Ein klassisches BLV-Bestimmungsbuch hält der Naturfreund mit diesem Werk in Händen. So sind es auch weit über 200 Seiten, welche sich dem taxonomischen Zuordnen der… Read More »

Von der Ästhetik der Bäume

„Der Wald ist ein Volk, und die Bäume sind seine grünen Leute“ (S.38) Zum Inhalt: Der Untertitel – „Die deutschen Waldbäume“ – weist bereits auf den botanischen Fokus des kleinen Führers durch den heimischen Wald hin. Aufbauend auf der bekannten Einteilung in Laub- und Nadelbäume, werden diese zunächst anhand der von Grafiker und Illustrator Willi Harwerth beigesteuerten Bildtafeln… Read More »

Buchkunst trifft Botanik

„In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder.“ – Carl von Linné Zum Inhalt: Im Band 281 der Insel-Bücherei finden sich auf 58 Seiten wunderschöne Abbildungen botanischer Vertreter von Ackergauchheil bis Zittergras. Für die künstlerische Ausführung firmieren Rudolf Koch als Zeichner und  Fritz Kredel, der die Werke in Holz schnitt. Koch, seines Zeichens begnadeter Typograph, dem wir… Read More »

Umfassend, vielseitig, praxisbezogen und (fast) zeitlos

„Von Aphrodite einmal abgesehen: Gibt es auf unserem Planeten etwas Lieblicheres als Blumen, etwas notwendigeres als Pflanzen?“ (S.1) Zum Inhalt: Diese Rezension fällt ein wenig aus dem gewohnten Rahmen, weil sie sich zum einen nicht nur einem einzigen Buch widmet, sondern deren 8 und sie einen Stilbruch in der Aufmachung darstellt, um den Büchern einen entsprechenden Rahmen zu… Read More »

Also ungefähr wie dieses Blatt, eins und doppelt…

„… das Ginkgo biloba Thema von der Einheit in der Zweiheit, vom Auseinandergerissensein und Wiederfinden…“ (S.67) Zum Inhalt: Es ist der Deutsche Engelbert Kaempfer (1651-1716), der als neuer Entdecker jenes Baumes gilt, der erst vor 250 Jahren wieder Einzug in Europa hielt: des Ginkgos. Das Thema dieser botanischen Kuriosität, das Goethe als Sinnbild seiner Selbst des öfteren heranzog,… Read More »