Tag Archives: Dystopie

Salamander und mechanische Hunde…

„Not everyone born free and equal, as the Constitution says, but everyone made equal.“ (S.58) Zum Inhalt: Guy Montag ist Feuerwehrmann. Soweit wäre dies nichts besonderes, wäre da nicht die Besonderheit, dass in der Gesellschaft in der er diesen Beruf ausübt Feuerwehrmännern die Aufgabe obliegt Feuer zu verursachen; ein spezielles Feuer. Jenes, das als Lieblingsnahrung Bücher verzehrt. Der… Read More »

Eutopisches und Dystopisches in der SF-Literatur der DDR in den achtziger Jahre…

„Die Abkopplung der DDR-SF von der Entwicklung der internationalen SF war nicht vollkommen, war aber doch so stark, dass eine vergleichsweise selbständige Entwicklung zu verzeichnen war.“ (S.104) Zum Inhalt: Karsten Kruschel hat mit seiner vielschichtigen Arbeit, das Buch beruht auf dem Text einer 1992 vor der Philosophischen Fakultät der Pädagogischen Hochschule Leipzig verteidigten Dissertation mit dem Titel „Dialektik… Read More »

Das Ende… in fünfacher Ausführung…

„Meistens erfinden die Menschen völlig idiotisches Zeug, weißt du, und davon viel, sehr viel, im Laufe der Jahrtausende.“ (S.41) Zum Inhalt: .Wie der Untertitel bereits „verrät“ handelt es sich um eine lose Zusammenstellung von 5 „Visionen“ vom Ende. Dabei wird mehr als nur einmal der Begriff Ende in der Form relativiert, als dass er sich nicht auf ein… Read More »

Sozialentropie

„Van Steen: Eine Welt von Genies wäre zum Untergang verurteilt. Genius verträgt ein Gemeinwesen nur in äußerst verdünnter Dosis. “ (S.123) Zum Inhalt: Der perfekte, durchorganisierte Staat als ein sich verselbständigendes Konstrukt, dem der Einzelne auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist; oder sich um der Bequemlichkeit ausgeliefert hat. Dies ist nicht gerade neu als Idee, zugegeben. Aber… was… Read More »