Tag Archives: Fantasy

Götter, Grenzen und Geschichte(n)

„Er wollte es glauben, er wollte ihr glauben. Aber er konnte es nicht.“ (S.50) Zum Inhalt: Die Zusammenstellung wirkt auf Kenner der Geschichten von Sven Svenson vertraut, um nicht zu sagen fast heimelig. So sind auch die Texte bereits in anderen Bänden erschienen wie z.B. „Zeit der Zeitlosen“ oder „Wandelstern“; jedoch nicht in dieser Konstellation. Ob es nun… Read More »

Vielversprechendes schriftstellerisches Debüt…

„Es gab nichts Grausameres als Menschen“ (S.59) Zum Inhalt: Eine geteilte Welt ist es in die Kira als eine der Hauptcharaktere im wahrsten Sinne des Wortes gestoßen wird. Eine verletzte, zerschnitte Welt, deren Völker an den Wunden des letzten großen Krieges noch heute leiden und Zugrunde zu gehen drohen. Es sind Menschen, Elben, Zwerge, Dämonen, Amazonen, Gestaltwandler, Engel… Read More »

literarisches Triptychon…

„Im Wein liegt Wahrheit…“ (S.18) Zum Inhalt: Es ist eine innige Verbundenheit sowohl zu seiner heimatlichen Umgebung, seiner Leidenschaft als Winzer – und somit zum Wein –, als auch ein schriftstellerisches Interesse an der Darstellung amouröser menschlicher Beziehungen, welche einem lauen Wind gleich angenehm durch die charmanten Kurzgeschichten streicht. Von historischen, über geografische Zusammenhänge, über Liebesgeschichten, die sich… Read More »

VITAM CREARE…

„Irgendwo in mir umarmten sich gerade Entsetzen und Panik.“ (S.38) Zum Inhalt: „In diesen Stories geht es häufig darum, was Menschen sich wünschen, und was sie am Ende tatsächlich erhalten.“ (aus dem Umschlagtext). Svenson wirft in seinen 16 hier gesammelten Kurzgeschichten Fragen unter anderem zur Ethik des Machbaren auf („3107“, „Austausch“), Fragen aus der Sicht des Wiederhol- und… Read More »

Leider…

„Im Angesicht einer drohenden Katastrophe bilden sich manchmal die seltsamsten Allianzen.“ (S.350) Zum Inhalt: Im letzten Band der Pentalogie rund um das Reservat Fabelheim geht es ab der ersten Seite „ans Eingemachte“. War man von den letzten Büchern noch einen mehr oder minder sanften Einstieg gewöhnt, legt die rasante Story um Seth und Kendra und ihre zentrale Rolle… Read More »

Requiem für eine Schreckse…

»Blödsinn, Verträge sind dazu da, gebrochen zu werden! Aber ein Vertrag mit Eißpin – das ist eine andere Sache.«“ (S.67) Zum Inhalt: Seit dem Tod seines Frauchens, denn Besitzerin kann man bei einer Kratze keineswegs tituliert werden, lernt Echo die hässlichsten Seiten einer ohnehin kranken und verderbten Stadt Zamoniens kennen: Sledwaya. Diese Stadt steht für jedwede noch so… Read More »

Die Drachenambulanz…

„…Hört auf, ihr dummen Tröpfe! Zu lang schon gibt es auf der Welt zu viel verbeulte Köpfe…“ (S.26) Zum Inhalt: Zogg ist ein Drachenkind – und ein begeisterter Schüler. Stets bemüht den Lerninhalten von Fr. Drache, seiner Lehrerin, zu folgen, passiert ihm beim Üben das ein oder andere Mißgeschick. Ein Glück, dass er eine Freundin in der Prinzessin… Read More »

Die Reise nach Wyrmroost….

„Aber Geduld ist nutzlos, ohne den Willen, entschlossen zu handeln, wenn der richtige Moment gekommen ist.“ (S.92) Zum Inhalt: Der Verrat des Sphinx aus der letzten Geschichte um Fabelheim sitzt den Geschwistern Seth und Kendra noch in den Knochen; auch der alltägliche Trott in der Schule und das näher kommende Weihnachtsfest können daran nur wenig ändern. Kendra studiert… Read More »

Finsternis breitet sich aus…

„Dummheit war es, wenn man ohne guten Grund Risiken einging. Mut zeigte man dann, wenn man ein kalkuliertes Risiko auf sich nahm, um etwas Wichtiges zu erreichen.“ (S.225) Zum Inhalt: Seth und Kendra, die beiden Teenager und Enkel der Verwalter von Fabelheim, sind wieder bei ihren Großeltern im Reservat der magischen Kreaturen, um dort ihre Ferien zu verbringen.… Read More »

Rauhnächte, Zeitreisen und Kobolde…

„Von unserer modernen Wissensgesellschaft wird keine Abweichung vom allgemein erwarteten Verhalten toleriert.“ (S.319) Zum Inhalt: Neun Texte sind es, in denen Rudolf Bulant einer seiner Lieblingsideen nachgeht: „Es gibt viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können.“ (Klappentext). Der Leser wird zumeist in einer realen Situation abgeholt, dann jedoch in einer – so könnte man… Read More »