Tag Archives: französische Literatur

Danteske Hoffnungslosigkeit…

„Wie bist du hohl Herz und von Unrat voll“ (S.39) Zum Inhalt: Wolfgang Held kondensiert in seinem Nachwort den auf den ersten Blick fatalistisch-obskuren Nebel der Beckett’schen Verse, wenn er schreibt «Auch Beckett sah fraternisierend beides bei Chamfort – die Schwärze und die Klarheit:…» (S.51). Chamfort kostete in der dekadenten Pariser Gesellschaft der vorrevolutionären Eliten jeden Kelch, den… Read More »

Fantastische Dystopien …

„Was das Wort »Glück« betraf, so war es zu einem archischen Ausdruck geworden, sein zeitgemäßes Synonym hieß »Komfort«.“ (S.80) Zum Inhalt: … Im Krankenhauszimmer: Aufwachen in einem sterilen Klinikzimmer, keine Erinnerung, nicht einmal der eigene Name will ins Gedächtnis zurückkommen. Ärzte die experimentieren, Tage die ineinander verschwimmen, Realitäten die keine sind. Gefangener der Insektenfrauen: Wenige Überlebende einer globalen… Read More »