Tag Archives: Kunst

Klassizistische Kunst – Rezension zu „Wie erkenne ich Klassiszistische Kunst“ von Flavio Conti

„Ein Wesenszug dieser formschönen Kunst ist ihre absichtsvolle Reinheit, die zugleich hohen moralischen Ansprüchen genügen soll.“ (S.32) Zum Inhalt: Dem Klassizismus, dessen Hochzeit zwischen 1770 und 1830 angesiedelt ist, widmet sich Flavio Conti verdichtet auf 64 Seiten seines Kurzführers. Geprägt zumeist von Reisen nach Italien – Griechenland lag zur damaligen Zeit ja noch immer unter der Herrschaft der… Read More »

Rokoko Kunst – Rezension zu „Wie erkenne ich Rokoko Kunst“ von Flavio Conti

„…der Barock fordert Würde, das Rokoko bevorzugt Leichtigkeit.“ (S.3) Zum Inhalt: „Wie erkenne ich Rokoko Kunst“ von Flavio Conti tritt an, dem Leser in aller Kürze eine Übersicht über das Rokoko zu geben. Beginnend bei Begrifflichkeiten, bettet Conti diese Stilrichtung in ihren geschichtlichen Kontext, stets auf die Traditionen der Künstler verweisend. Geografisch fokusiert sich der Rokoko in seiner… Read More »

Der höfischen Liebe Bild – Rezension zu „Die Minnesinger in Bildern der Manessischen Handschrift“ – Nachwort von Hans Naumann

„Unter den Händen des Malers hat sich die Legende schließlich zum Bild verdichtet.“ (S.40) Zum Inhalt: Hans Naumann, seines Zeichens Mediävist, führt den künstlerisch und historisch interessierten Leser in seinem Geleitwort am Ende des bibliophilen Bändchens aus der Insel-Bücherei anhand von 24 Bildtafeln der Manessischen Handschrift in die Sichtweise der Minne ein, so wie sie der zeitgenössische Maler… Read More »

Zusammenführung – Rezension zu „Ödland – Viktoriastadt“ – Christoph Zachariae

„In Wahrheit hocken wir alle auf Leichen und treiben den Fluss hinunter, dachte Stellgar“ (S.472) Zum Inhalt: Viktoriastadt. Mehr als ein Gerücht für Mega. Für sie gleicht es einem Magneten auf dessen Feldlinien sie angezogen von einer nicht greifbaren Neugier – oder Zuversicht ? – ihren Weg durch die Unbilden des Ödlands finden muss. Und dies nun auch… Read More »

Wort-Kunst – Rezension zu „Zeitsplitter“ von Alfred Kelsner und William Voltz

„Wenn du einen Schritt machen könntest, den Raum so weit durchmessend wie Du Dir das nur vorstellen kannst, würdest du an der Größe des Universums gemessen doch nur eine lächerliche Entfernung zurücklegen.“ (S.6) Zum Inhalt: Auf den 94 Seiten entführen die atmosphärischen Geschichten, die der Autor William Voltz in seinem Vorwort zum Band als „Gedankensplitter“ bezeichnet in Kombination… Read More »

Herausfordernd – „Bildung als Provokation“ – Konrad Paul Liessmann

„Wie immer man es aber dreht und wendet: Ob Bildung ein Selbstveränderungspotential in Hinblick auf Individuen oder Gesellschaften zugesprochen werden kann, hängt letztendlich vom Mut ab, Bildung inhaltlich und normativ zu bestimmen. Solange Bildung formal als Durchlaufen von Zertifizierungsstellen oder Sammeln von Leistungspunkten definiert und auf den Erwerb von Kompetenzen und zeitgemäßen Kulturtechniken reduziert wird, erwächst aus diesen… Read More »

Wechselvoll – Rezension zu „Ödland – Die Fabrik am Fluss“ – Christoph Zachariae

„Belastetes Wasser macht Menschen krank, Hoffnungslosigkeit kann sie zerstören.“ (S.313) Zum Inhalt: Der Spruch „Es ist nicht alles Gold was glänzt“ dürfte Mega nicht zwingend geläufig sein, doch die Erfahrung, dass jenes Paradies, das viele hinter den Verschlägen der Enklave der Händler im Salzbergwerk vermuten, mehr auf Schein als Sein basiert, muss sie auf die sprichwörtlich harte Tour… Read More »

Bruchstückgesellschaft – Rezension zu „Ödland – Das Versteck im Moor“ – Christoph Zachariae

„Die Hecke bedeutete Sicherheit. Hinter ihr lauerte der Tod. Offenbar traf das auf beide Richtungen zu.“ (S.142) Zum Inhalt: Anfangs war es nur ein Name: Ödland. Je länger Mega auf ihrer Suche nach den Ersatzteilen für den Ionentauscher ihrer „Familie“ aus dem Keller ist, desto mehr füllt sich diese Worthülse mit dem Unrat einer untergangenen Zivilisation, einer Menschheit… Read More »

Postapokalyptisch par excellence -Rezension zu „Ödland – Der Keller“ von Christoph Zachariae

„…Narben, die Landkarte der Schmerzen…“ (S.220) Zum Inhalt: An Tristesse ist die Welt wenige Jahrzehnte nach dem großen Crash wohl nicht zu überbieten. Die wenigen Überlebenden vegetieren in Kleingruppen dahin, das Gesetz des Stärkeren, aber vor allem jenes des Skrupelloseren regiert. Nur an wenigen Tagen schafft es eine fahle Sonne durch den asche- und staubverhangenen Himmel ein oder… Read More »

Besinnung – Rezension zu „Es kommt ein Schiff -Gedichte und Bilder zu Weihnachten“

„Mehr konnte die Welt für den Christ nicht tun“ (Die gute Nacht – Bertold Brecht, S.45) Zum Inhalt: Gottfried Natalis hat auf 52 Seiten ein kaleidoskopartiges Kondensat weihnachtlicher Stimmungen arrangiert, welches geschriebenes Wort auf filigrane Art und Weise kombiniert mit bildlicher Expression. Einer farbigen Ausdrucksweise in der sich durch die Epochen hinweg Künstler an der Aufgabe der tiefgründigen… Read More »