Tag Archives: Psychologie

Orientierungshilfe aus der und für die Praxis

„In der Geschichte der Medizin ist dies ein gängiges Phänomen. Gelangen große Durchbrüche, ehe sie mittels einer Theorie erklärt werden konnten, so trafen sie regelmäßig auf heftigen Widerstand seitens der Institutionen. Vor allen dann, wenn die Behandlung »natürlich« war oder »zu einfach« erschien.“ (S.116f) Zum Inhalt: David Servan-Schreiber bricht in seinem Buch über 15 Kapitel immer wieder eine… Read More »

Es werde… finster…

„Und dann, langsam, ganz langsam würde zuerst einer, und dann immer mehr, erkennen, dass die Zeit der Geschichten zu ende war, weil die Geschichte selbst neu gescrhieben werden musste.“ (S.69) Zum Inhalt: Jeder von uns kennt diesen Moment, wenn es finster wird. Der Lichtschalter auch nach mehrfachem Kippen die Lampe nicht wieder zum Leuchten bringt. Der Kühlschrank verstummt,… Read More »

Online Lernportal…

„Der Anspruch von Lecturio ist es, wertvolles Wissen weltweit zur Verfügung zu stellen: Repetitorien für Jura, Medizin, Wirtschafts-Seminare und unzählige weitere Online Vorlesungen zum online lernen!“ („Über uns“ –  Bereich der Website) Vor kurzem hatte ich ein Buch besprochen, in dem es unter anderem um verschiedenste Motivationen, Formen und Techniken des Lernens ging (siehe „Wissen aber wie…“). Mit… Read More »

Facettenreiche Liebe

„Wer schön genug ist, dem wird vieles verziehen – allein sein Anblick spricht ihn frei. Denn kaum jemand stellt sich vor, dass Gott solche Schönheit einem schlechten, schwachen oder sündigen Menschen verleihen könnte.“ (S.93) Zum Inhalt: „Geschichten über die BÖSE Liebe“, so der Untertitel des Bandes in dem Ele Otto Miniaturen zeichnet, welche die Vielschichtigkeiten eines Liebesbegriffes herausarbeiten,… Read More »

Bewußtseinserweiternd

„Und plötzlich hatte ich eine Ahnung davon, was es für ein Gefühl sein muß, wahnsinnig zu sein“ (S.42) Zum Inhalt: Es sind zwei Essays, die in diesem nur 134 Seiten starken Paperback aus dem Piper Verlag abgedruckt sind. „Die Pforten der Wahrnehmung“ präsentiert die Schilderung der Eindrücke welche Huxley bei seinen Experimenten mit der halluzinogenen Droge Meskalin erlebte.… Read More »

Wissen, aber wie…

„Das menschliche Weltverständnis vollzieht sich ganz grundlegend durch Analogiebildungen, d. h. durch den ständigen Bezug zu Ähnlichem, bereits Bekanntem.“ (S.143) Zum Inhalt: »Nicht schon wieder ein Buch über dieses Thema«, so könnte nun der ein oder andere aufstöhnen, und dies nicht ganz zu unrecht. Was ist es nun, das dieses Buch anders macht, zumal der erste Satz schon… Read More »

Tierisches wider das Vergessen

„Für alle Gedächtnishilfen gilt: Erlaubt ist, was nützt.“ (S.17) Zum Inhalt: Bereits auf dem Cover prangt unter dem Duden Signet der Titel „Allgemeinbildung – Eselsbrücken – Die schönsten Merksätze und ihre Bedeutung“ und dem Anspruch einen möglichst breiten – lies allgemeinen – Bogen zu spannen wird das 127 Seiten starke Büchlein auf jeden Fall gerecht. Neben einer grundlegenden… Read More »

Medizin war der Tee zuerst, Getränk wurde er danach…

„Vielleicht offenbaren wir uns zu sehr in kleinen Dingen, weil wir so wenig Großes zu verraten haben.“ (S.14) Zum Inhalt: Kakuzo Okakura „ließ nicht nur uns Menschen der westlichen Welt etwas von der Schönheit fernöstlicher Ideale schauen, er war auch seinen eigenen Landsleuten Führer zu ihr.“ Dies beschreibt auch den Weg, den der Autor zusammen mit dem Leser… Read More »

Fantastische Dystopien

„Was das Wort »Glück« betraf, so war es zu einem archischen Ausdruck geworden, sein zeitgemäßes Synonym hieß »Komfort«.“ (S.80) Zum Inhalt: Im Krankenhauszimmer Aufwachen in einem sterilen Klinikzimmer, keine Erinnerung, nicht einmal der eigene Name will ins Gedächtnis zurückkommen. Ärzte die experimentieren, Tage die ineinander verschwimmen, Realitäten die keine sind. Gefangener der Insektenfrauen Wenige Überlebende einer globalen Katastrophe,… Read More »

Entschleunigt …

„Langsamkeit kam zu Ehren, Schnelligkeit stand zu Diensten.“ (S.193) Zum Inhalt: Als kleiner Junge in England mit dem Handicap eines langsamen Geistes aufzuwachsen war schwer. Keiner konnte das besser beurteilen als John Franklin, zumal ein langsamer Geist keineswegs einen wenig wachen Verstand bedingte. Durch all die gemeinen Stichelein und hinterhältigen Boshaftigkeiten des schulischen Alltags schon an vieles gewöhnt,… Read More »