Tag Archives: Roboter

Menschsein in kosmischem Kontext

„Was sie suchten, hatten sie nicht gefunden, was sie fanden, hatten sie nicht gesucht.“ (S.5) Zum Inhalt: Auffälligkeiten im astrophysikalischen Verhalten des Sternes Beteigeuze rücken diesen in den Fokus der Forschung in einer Zukunft, in der es den Menschen gelungen ist, bemannte Raumfahrt auch über dermaßen große Distanzen möglich zu machen. Ein Crew bestehend aus Hirosh – Arzt… Read More »

Traumwelten – Weltenträume – Rezension zu „Der Traumladen“ von Ilja Warschawski

„Wir alle sind Tropfen von Verstand mit sehr viel Oberflächenspannung, die einer Vereinigung zu einer einzigen Flüssigkeit im Wege stehen.“ (S.109) Zum Inhalt: Im Spannungsfeld dreier Grundthemen der wissenschaftlich-phantastischen Erzählungen – Automaten, Menschen, Träume – positioniert Ilja Warschawski seine Charaktere, wobei den Leser nicht selten die Ahnung beschleicht, dass es die Träume sind, die den Konnex zwischen den… Read More »

Wertigkeiten – Rezension zu „Der ferne Regenbogen“ von Arkadi Strugazki, Boris Strugazki

»Der ferne Regenbogen. Unvollendet«“ (S.150) Zum Inhalt: Er liegt weit ab von so ziemlich allem, der kleine Planet mit dem hübschen Namen „Regenbogen“. Zu unbedeutend für reißerische Schlagzeilen, aber von zentralem Interesse für eine elitäre Hundertschaft an Wissenschaftlern, die sich verbissen mit dem Problem der Masse-Teleportation beschäftigen. Und dies teils seit einem halben Leben. So verwundert es nicht,… Read More »

„Wirtshaus Zum Müden Gaul“ – Rezension zu „Vom Himmel hoch“ von Gerhard Branstner

„Das Selbstverständliche aber ist ohne Reiz. Deshalb sollte man nichts als selbstverständlich nehmen. Ich halte es geradezu für die oberste Regel der Lebenskunst, alles im Leben, das Große, wie das Kleine, so lange zu drehen und zu wenden, bis wir etwas ganz Unselbstverständliches aus ihm herauszuholen vermögen. Erst dann genießen wir das Leben vollständig.“ (S.79) Zum Inhalt: Sie… Read More »

Machtspiele…

„Es ist nicht möglich, das Unmögliche zu sehen, ohne es für möglich zu halten.“ (S.284) Zum Inhalt: Chaotische Zustände sind es, die sich den wachsamen Terranern im Schwarm präsentieren. Durch die Unpassierbarkeit des Schmiegeschirms sind die Karties gezwungen, ihrem Vermehrungsdrang innerhalb des Schwarm nachzugeben. Die Schwarmgötzen, die Karduuhls, versuchen dies nach wie vor unter allen Umständen und v.a.… Read More »

Galaktische Konferenz

„Er sah all diese ichbezogenen Wesen auf den Bänken an den Innenmauern des Amphitheaters sitzen. Wesen die sich abmühten, ihre Probleme auf das Universum zu projizieren, obwohl es einfacher für sie gewesen wäre, sich als Reflexion des Universums zu sehen.“ (S.121) Zum Inhalt: Ohnmacht – das ist jenes bestimmende Gefühl, welches die Vorgehensweise der wenigen Immunen diktiert. Nichts… Read More »

Die Rache des Sandal Tolk…

„Da gibt es Menschen, die über die Einfalt ihrer Vorfahren lachen, weil ihr Wissen noch nicht so umfangreich gewesen ist. Aber wie steht es denn mit uns? Glauben wir nicht auch, alles, aber auch alles zu wissen?“ (S.362) Zum Inhalt: Der zweite Band des Schwarmzyklus führt den Leser zum einen in ein chaotisches, aus der Sicht der Menschheit… Read More »

Sammler, Kleingalaxie und große Ansprüche…

„Krieg ist immer ein schmutziges Geschäft, ganz egal auf welcher Seite man steht.“ (S.372) Zum Inhalt: Der Erfolg des Widerstandes gegen die Schreckensherrschaft der Takerer in Gruelfin steht auf Messers Schneide. Rhodan stößt bei der Suche nach Verbündeten auf das Volk der Farrogs, welches im Untergrund des Planeten Erysgan lebt. Es gelingt ihm den Anführer der Farrogs Arhaeger… Read More »

„December night“

„Es gab nicht viel, das man als absolut unmöglich abtun konnte, wenn man genau und wissenschaftlich nachdachte, alles stand in Relation zu den Mitteln mit denen man ein Ziel anstrebte.“ (S.310) Zum Inhalt: Balton Wyt ist der einzige Überlebende des Absturzes der DOLDA auf einem laut Schiffssensoren gottverlassenen Planeten. Zum Glück! Denn er überlebt nicht nur den Absturz,… Read More »

Totgeglaubte leben länger…

„»Die Terraner sind die sympathischsten Verrückten, denen ich je begegnet bin«“. (S.126) Zum Inhalt: Der Zündmechanismus der Sextadimbombe, welche das Zeitkommando im letzten Band  im Todessatelliten plazieren konnte, hat die 200.000 Jahre bis in die Jetztzeit nicht überdauert und die Hoffnungen auf eine rasche Vernichtung des todbringenden Sonnentrabanten scheint dahin zu sein. Der Ausweg, welchen Ovaron vorschlägt besteht… Read More »