Theorie der Unbildung – Rezension zu „Theorie der Unbildung“ – Konrad Paul Liessmann

By | 7. Dezember 2011

… die Irrtümer der Wissensgesellschaft.

Theorie der Unbildung von Konrad Paul LiessmannLiessmann brachte auch in diesem Schriftstück wieder zustande, was mich an seiner Art zu Denken und zu Schreiben immer aufs Neue fasziniert: Er bringt Zusammenhänge ans Licht die zumeist mit einem Aha-Erlebnis verbunden sind, da man/frau den Kontext noch nicht betrachtet hatte. Dies noch gewürzt mit einer stilistisch hervorragenden Handhabung der deutschen Sprache läßt das Lesen zu einem waren Genuß werden, obwohl die Aussagen des Geschriebenen alles andere als zum „Frohlocken“ Anlaß geben.
Sicher mögen einige Prognosen etwas überspitzt dargestellt sein und zuweilen der „missionarische Eifer“ etwas zu glühend anmuten, doch gab es keinen Argumentationsstrang in dieser Streitschrift, dem ich nicht voll inhaltlich beipflichten und folgend konnte.

Fazit:

Wenn (m)ein Credo der Bildungsarbeit, nämlich das Bildung immer verändern muß (!) – nicht nur kann, darf oder soll – zutrifft, wovon ich zutiefst überzeugt bin, so bleibt nur zu hoffen das möglichst viele Bildungsträger dieses Buch lesen und eine rege Diskussion über den Inhalt entsteht.

 

Buchdaten

  • Titel: „Theorie der Unbildung“
  • Autor: Konrad Paul Liesmann
  • Gebundene Ausgabe:176 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H.; Auflage: 17 (16. September
    2006)
  • Sprache:Deutsch
  • ISBN-10:3552053824
  • ISBN-13:978-3552053823
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,6 x 2 cm

Weitere Literatur von Konrad Paul Liessmann auf diesem BLOG findet sich hier.

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