Ungleiche Verbündete…

By | 29. April 2013

"Pakt der Galaxien" - Perry Rhodan Silberband 31„Der Mensch, der das Problem seiner Verantwortung blindlings auf die Maschine abwälzt, sei sie nun lernfähig oder nicht, streut seine Verantwortung in alle Winde und wird sie auf den Schwingen des Sturmes zurückkommen sehen.“ (S.261)

Zum Inhalt: Immer näher rücken die Terraner den MdI, jenen sagenumwobenen, grausamen Herrschern Andromedas, die ganze Völker wie Schachfiguren zu ihren Gunsten einsetzen. Rhodan sieht jedoch ein, dass auch das Solare Imperium alleine nicht die Stärke hat, einem Feind mit schier unendlichen Ressourcen entgegenzutreten, ohne auf Bündnisse und Freunde zählen zu können. So ist der nächste Schritt den er zusammen mit seinem arkonidischen Freund Atlan wählt eine Allianz mit dem Volk der Maahks. Obwohl historisch nicht gerade einfach, gelingt es die Maahks von den Zielen der Terraner zu überzeugen, die sich zu einem grossen Teil auch mit denen dieser Methanatmer decken.
Als strategisch ausgesprochen wichtig wird die Zerstörung des Sechsecktransmitters in Andromeda erachtet. Während der militärischen Aktion zur Erreichung dieses Zieles stossen die Terraner auf jenes Volk von Energiewesen, welche als „Sonneningenieure“ bezeichnet werden und für die Errichtung der Transmitter verantwortlich zeichnen. Der Mausbiber Gucky kann das Vertrauen dieser zurückgezogen lebenden und friedliebenden Wesen gewinnen und sie davon überzeugen, dass die MdI ihre Fähigkeiten ausnützen, um andere Völker zu unterjochen. Er ahnt jedoch nicht, dass seine Enthüllungen zum Verschwinden der Sonneningenieure als Volk führen wird. Mit diesem Verschwinden und der Vernichtung der Transmitterstrecke nach Andromeda wäre die Gefahr einer Invasion der Galaxie durch die MdI gebannt, wenn da nicht die verschollenen Raumbahnhöfe der Maahks wären, die vor Äonen angelegt und beinahe vergessen wurden.
Das Augenmerk richtet sich nun  auf die Eroberung dieser Brückenköpfe im Leerraum zwischen den Galaxien. Das Unterfangen gestaltet sich alles andere als einfach, zumal allein das Auffinden der gigantischen künstlichen Technikinseln der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen gleicht.
Mehr als einmal steht das Schicksal großer Raumflotten auf Messers Schneide, als sich das Bündnis aus Maahks und Terranern anschickt die Weltraumbahnhöfe zu finden und zu erobern. Dabei stoßen Major Redhorse und seine Crew auf das Volk der Forril, die seit einigen tausend Jahren eine Gesellschaft auf einer der verschollenen Plattformen entwickelt haben. Sowohl bei dieser Begegnung, als auch der Einnahme anderer Versorgungszentren im Leerraum müssen die Terraner all ihre Erfahrung, technische Expertise und ihren Mut unter Beweis stellen.

Fazit: Den Autoren und Redakteuren des Bandes ist es zum wiederholten Male gelungen eine ungemein schnelle, spannende und doch vielschichtige Geschichte zu kreieren, bei der auch noch reichlich Platz zur Schilderung fremder Kulturen, Bräuche und Moralvorstellungen bleibt. Fast schon Standard, aber dennoch immer wieder erwähnenswert, bleibt die angenehme Art auf plumpe Schwarz-Weiß-Malerei zu verzichten und die diffizile Frage nach Gut und Böse in vielen Facetten zu erhellen.  Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 31 .

Zum Buch: Das starke griffige Papier ist in einen solide verarbeiteten Buchblock gebunden, dessen Umschlag in üblich künstlerischer Silberbandmanier verarbeitet ist. Satz und Schrift sind übersichtlich und gut lesbar.

Buchdaten:

  • Titel: „Pakt der Galaxien „
  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 381182046X
  • ISBN-13: 978-3811820463
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 4,4 cm

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