Tag Archives: Franz Kafka

Abgesang auf das Geschriebene? – Rezension zu „Die Schrift“ von Vilém Flusser

„Texte sind Halbfabrikate. Ihre Zeilen eilen einem Schlußpunkt zu, aber über diesen hinaus einem Leser entgegen, von dem sie hoffen, daß er sie vollende. Ob sich der Schreibende dessen bewußt ist oder nicht, ja sogar gleichgültig, ob er wie Kafka ausdrücklich auf den vollendeten Leser verzichtet, Texte sind ein Suchen des anderen.“ (S.38) Zum Inhalt: Vilém Flussers Text… Read More »

Eine Szenerie von beklemmender Aktualität

„Es ist ein Arbeitsgrundsatz der Behörde, dass mit Fehlermöglichkeiten überhaupt nicht gerechnet wird.“ Zum Inhalt:  „Es war spät Abends als K. ankam. Das Dorf lag in tiefem Schnee.“ So unspektakulär beginnt die beklemmende Geschichte in der K. im Sog einer als allmächtig empfundenen Bürokratie mehr und mehr die Herrschaft über sein Geschick und Leben verliert. Er, der doch… Read More »

Die Verwandlung

… oder das andere Ich… Zum Inhalt: Gregor Samsa, ein mäßig erfolgreicher, dennoch gesetzter Handelsvertreter mit „guten Aussichten“, erwacht eines Tages aus dem wohlverdienten Schlaf – und das nicht mehr als Mensch, sondern als „Ungeziefer“. Daraufhin erzählt Kafka die Geschichte der Beziehungen, sowohl der übrigen Mitbewohner – zumeist der Familie Gregors – sowohl zu dem immer mehr entpersönlichten… Read More »