Tag Archives: Religion

Klare Worte – Rezension zu „Besser Schlampe als gar kein Sex“ von Barbara Balldini

„Sexualität entwickelt sich nicht von selbst.“ (S.70) Zum Inhalt: Barbara Balldini ist diplomierte Sexualpädagogin und leitet als solche ihr erstes Vorarlberger Sexualberatungs- und Tantrainstitut. Eine ihrer wohl prägnantesten Eigenschaften ist die, dass sie nicht lange um den sprichwörtlich „heißen“ Brei herumredet, sondern recht zügig zu der Sache kommt, um die es sich in dem kleinen Bändchen drehen soll.… Read More »

Islamische Kunst – Rezension zu „Wie erkenne ich Islamische Kunst“ von Flavio Conti

„Der Islam hatte seinen Ursprung in den trockenen Sandwüsten Arabiens, die Aufgrund ihrer Bodenbeschaffenheit keine Voraussetzungen für eine monumentale Architektur boten.“ (S.6) Zum Inhalt: „Wie erkenne ich Islamische Kunst“ von Flavio Conti stellt in Reigen der kleinen Kunstführer aus seiner Feder eine Ausnahme dar. Die strenge Gliederung aus dem Untertitel in Architektur, Skulptur und Malerei kann schon aus… Read More »

Rokoko Kunst – Rezension zu „Wie erkenne ich Rokoko Kunst“ von Flavio Conti

„…der Barock fordert Würde, das Rokoko bevorzugt Leichtigkeit.“ (S.3) Zum Inhalt: „Wie erkenne ich Rokoko Kunst“ von Flavio Conti tritt an, dem Leser in aller Kürze eine Übersicht über das Rokoko zu geben. Beginnend bei Begrifflichkeiten, bettet Conti diese Stilrichtung in ihren geschichtlichen Kontext, stets auf die Traditionen der Künstler verweisend. Geografisch fokusiert sich der Rokoko in seiner… Read More »

Stetit puella – Rezension zu „Carmina Burana“ – übertragen von Ernst Buschor

„Wahr ist jenes alte Wort Vom gepackten Schopfe, Doch man greift nur fort und fort Nach dem kahlen Kopfe.“ (S.19) Zum Inhalt: Ernst Buschor – näheres zu ihm findet sich hier – schreibt in seinem kurzen Nachwort „Auswahl, Aufbau und Gleichgewicht unseres schmalen Bändchens suchen die bunte, reich abgestufte Fülle der Handschrift abzuspiegeln.“ (S.94) Jener Handschrift, welche eine Anthologie von… Read More »

Lindwurmweihnacht – Rezension zu „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ von Walter Moers und Lydia Rode

„Man kann sterben – wie blöd ist das denn? Wenn man sich nicht mal auf sich selber verlassen kann, auf wen dann?“ (S.29) Zum Inhalt: Begegnet man in den weiten Zamoniens – was eher selten ist – oder gar auf der Lindwurmfeste einem aus dem Geschlecht der Lindwürmer, so würde man kaum vermuten, dass diese imposante der Dichtkunst… Read More »

Vom Himmel hoch – Rezension zu „Ein altes deutsches Weihachtsspiel“ – bearbeitet und ergänzt von Max Mell

„Solches faß zu Herzen, o frommer Christ, Und daß es auch eingeh durch Aug und Ohr, Ist das Krippenspiel euch gestellet vor.“ (S.) Zum Inhalt: Max Mell (* 10. November 1882 Marburg an der Drau (heute Maribor) – † 12. Dezember 1971 Wien) nimmt sich in diesem kleinen Band aus der Insel-Bücherei der Verkündigung der der Geburt Christi… Read More »

Vielgestaltig – Vielfarbig – Rezension zu „Schwarz und Weiß“ von Sigrid Kleinsorge

„Wie schwer es ist, sich der Realität zu stellen, dem nicht für Möglich gehaltenen, dem so ganz anders Gedachten und Gewünschten, das war ihre Arbeit in den folgenden Wochen.“ Zum Inhalt: Henriette und Konrad Vögeles fünzigster Hochzeitstag steht ins Haus. Ein Fokus- und Reflexionspunkt, sich anbietend die Lebensbänder von Söhnen, Schwiegertöchtern, Großeltern, Enkeln und nicht minder jene von… Read More »

Darf’s etwas mehr sein? – Rezension zu „ScienceFiction Stories“ Band 1 – Galax Acheronian

„Nicht das Verstecken und Abwarten verdrängt die Mauern in den Köpfen der anderen, sondern Präsenz!“ („Der Fremde in dir“, S.268) Zum Inhalt: Mit der Neuauflage seiner Texte ist Galax Acheronian im Band 1 eine kleine, feine Sammlung an solider SciFi gelungen, die ein weites Spektrum der klassischen Inhalte dieses Genres abdeckt. Ob es nun Weltraum-Gefechte, Aliens, Zeitreisen, visionäre… Read More »

Macht erwächst aus Glauben – Rezension zu „Die Consolata“ – Gertrud von le Fort

„Dies nämlich ist die wahre Macht: nichts mehr besitzen, was sich noch als Macht bezeichnen ließe, und doch unüberwindlich sein – unüberwindlich!“ (S.28) Zum Inhalt: Als Bühne ihrer Novelle wählt Gertrud von le Fort Italien, genauer Padua, zu Beginn der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, wo sich der Despot Ansedio, des Rückhaltes im Volk beraubt, in seiner Burg… Read More »

Ritter, Tod und … Rezension zu „Huttens letzte Tage“ – Conrad Ferdinand Meyer

„Erkaufen Gold und Silber Seelenheil, So steht es bald auf allen Märkten feil. Die Ware wird von Jung und alt gesucht, Und der arme Schlucker bleibt verflucht.“ (S.17) Zum Inhalt: Es sind 8 Kapitel und 71 Strophen in denen Conrad Ferdinand Meyer einen lyrischen Abgesang für den Ritter Ulrich von Hutten intoniert. Hutten, von schwerer Krankheit gezeichnet, zieht… Read More »